Kinder sammeln Unterschriften für die Wale

Aktion der "Kids for Whales" in Stuttgart

Hintergrund

Die meisten Walarten sind vom Aussterben bedroht oder in ihrem Bestand gefährdet. Die Internationale Walfang-Komission (IWC) trifft sich dieses Jahr in Alaska, um über das derzeit noch bestehende Verbot der Waljagd neu zu beraten. Ob das Verbot bestehen bleibt ist keineswegs sicher, weil es Staaten wie Japan, Island und Norwegen aufheben wollen.
Viele Kinder-Gruppen von Greenpeace (Greenteams) machen daher mit beim Projekt "Kids for Whales" (Kinder für die Wale), um für die Rettung der Meeressäuger zu kämpfen.

Unterschriften-Aktion

Am 03.03.2007 sammelten elf Mädchen und Jungen eines Stuttgarter Greenteams in der Königstraße für den Schutz der bedrohten Wale Unterschriften. Diese sind an Landwirtschaftsminister Horst Seehofer gerichtet, der sich als deutscher Vertreter in der Walfang-Komission für die Wale einsetzen soll.

Unter dem Motto "Die Wale sollen leben" mischten sich die Kinder unter die Passanten. Auf einem selbst gemalten Banner war "Walfang, nein danke" zu lesen.


© Struwe



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Trotz kühlem Wetter waren die elf Mädchen und Jungen des Stuttgarter Greenteams mit großer Begeisterung dabei.

Sie konnten vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch viele Erwachsene, davon zu überzeugen, bei der Unterschriftenaktion mitzumachen. Wer wollte konnte auch direkt auf dem Banner unterschreiben.


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Bedrohung nicht nur durch Waljagd

Sowohl mit dem Banner als auch mit den Unterschriftenlisten fordern die Kinder die Internationale Walfang-Komission (IWC) auf, konkrete Schritte zum Walschutz einzuleiten. Die IWC soll dafür sorgen, dass
das Verbot der Waljagd bestehen bleibt und
weltweit Meeresschutzgebiete eingerichtet werden.

Die Meeressäuger haben einen besseren Schutz mehr denn je nötig. Denn neben der kommerziellen Waljagd sind die Tiere auch durch andere Gefahren bedroht: Dazu gehört die Verschmutzung der Weltmeere. Außerdem finden die Wale immer weniger Futter, weil wir Menschen ihnen immer mehr Fisch wegfangen. Hinzu kommt, dass zehntausende Kleinwale als Beifang in Fischerei-Netzen ertrinken.


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Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 17.03.2007