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Presseerklärung vom 04. Oktober 2002 Dieselruß macht Krebs: Schluss jetzt, Herr Schrempp! Jugendliche fordern DaimlerChrysler auf, Dieselruß-Filter
einzubauen Lungenkrebs ist die bekannteste Bedrohung, die von Dieselabgasen ausgeht. Im Tierversuch ist Krebs aus Dieselruß seit langem nachgewiesen. Beim Menschen fehlte der letzte wissenschaftliche Beweis. Die Autoindustrie hat dies seit vielen Jahren als Vorwand missbraucht, immer weitere wissenschaftliche Beweise zu fordern. Damit nimmt sie Tausende von Todesfällen billigend in Kauf. Inzwischen ist die krebsauslösende Wirkung der Dieselruß-Partikel in der Wissenschaft so gut wie anerkannt. Auch Autohersteller widersprechen dem nur noch sehr verhalten. Weitere Krankheitsbilder durch Dieselruß-Partikel sind Erkrankungen der Atemwege, des Herzens und des Kreislaufs. Dieselautos von DaimlerChrysler, VW und anderen Autofirmen sind nicht mit Rußfiltern ausgerüstet, obwohl diese die Abgase zum Teil entgiften und die Menschen vor Krebs erregendem Dieselruß schützen können. Der Hersteller der Marken Citroën und Peugeot (PSA) verwendet dagegen schon seit dem Jahr 2000 Rußfilter. Greenpeace zeigt jetzt mit einem gebrauchten Mercedes (Modell: C-220 CDI – T) neuerer Bauart, dass sich der Filter nachträglich leicht einbauen lässt und damit der Ausstoß von Rußpartikeln drastisch sinkt. In Greenpeace-Jugendgruppen finden sich Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren zusammen, die aktiv für den Umweltschutz eintreten. Mit eigenen Aktionen machen sie auf wichtige Umweltprobleme aufmerksam. Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 06.10.2002 |