Newsletter der Greenpeace-Gruppe Stuttgart - November 2001 ========================================================== Liebe Leserin, lieber Leser, in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters finden Sie folgende Inhaltspunkte: 1. Veranstaltungs-Termine 2. Puten-Doping für Diät-Marke "Du darfst" 3. Stromwechsel - Grüner Strom für jedermann 4. online-Umfragen 5. Neuerungen auf unserer Homepage 6. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart 7. Greenpeace unterstützen 8. Newsletter wieder abbestellen? 9. Anlage: Presseerklärung vom 03.11.2001 Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! Mit umweltfreundlichen Grüßen Matthias von Herrmann Greenpeace-Gruppe Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit --------------------------------------------------------------------- 1. Veranstaltungs-Termine ========================= Schnupperabend 05.11.2001 20 Uhr Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 Gymnasiumstr. 21 2. Stock 70173 Stuttgart Eintritt frei Ein Infoabend für alle, die an der Mitarbeit bei uns interessiert sind oder gerne mal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Lageplan: http://www.greenpeace-stuttgart.de/termine/lageplan.gif Greenpeace-Radio Stuttgart, Sendung #1 07.11.2001 16 - 17 Uhr 97,2 MHz (Antenne) & 102,1 MHz (Kabel) Weitere Infos: http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Greenpeace-Radio Stuttgart, Sendung #2 15.11.2001 20 - 21 Uhr 97,2 MHz (Antenne) & 102,1 MHz (Kabel) Weitere Infos: http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Vortrag: Stromwechsel - Grüner Strom für jedermann (siehe Bericht Nr. 3) Der persönliche Atomausstieg ist für jedermann sofort möglich. Die klimaschonende Energie-Versorgung ohne strahlenden Atommüll ist bei Ökostrom-Anbietern bereits heute Realität. Wir zeigen, warum es sich lohnt, den Stromanbieter zu wechseln, was es kostet und wie einfach es geht. 19.10.2001 20 Uhr Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 Gymnasiumstr. 21 2. Stock 70173 Stuttgart Eintritt frei Lageplan: http://www.greenpeace-stuttgart.de/termine/lageplan.gif Weitere Veranstaltungs-Termine finden Sie im Internet auf der Termin- Seite unserer Homepage: http://www.greenpeace-stuttgart.de 2. Puten-Doping für Diät-Marke "Du darfst" ========================================== Am kommenden Samstag, 03.11.2001 werden wir von 12 bis 16 Uhr auf der Königstraße (Ecke Bolzstraße, vor der Dresdner Bank) Passanten über die Massentierhaltung von Puten informieren. Näheres können Sie der Presseerklärung (siehe unten, Nr. 9) entnehmen. Einen Bildbericht dieser Infoaktion finden Sie im Lauf der nächsten Woche auf unserer Homepage. 3. Stromwechsel - Grüner Strom für jedermann ============================================ Seit der Liberalisierung des europäischen Strommarktes ist es jedem Stromkunden möglich, zu wählen, von welchem Energieversorger er seinen Strom bezieht. Anders ausgedrückt: Sie als Verbraucher können entscheiden, welchen Energieversorger Sie dafür bezahlen wollen, dass er für Sie Strom ins Netz einspeist. Was liegt da näher, als sich neben den Preisen auch anzusehen, wie der Strom erzeugt wird: Bilden Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke das Rückgrat des Versorgers oder setzt er auf moderne und umweltfreundliche Technologien wie regenerative Energiequellen und Kraft-Wärme-Kopplung? Wenn Sie als Stromkunde in Zukunft sauberen, grünen, ökologisch produzierten Strom beziehen wollen, dann empfehlen wir Ihnen den Wechsel zu Greenpeace energy e.G. Weitere Infos erhalten Sie im Web: http://www.greenpeace-energy.de Kommen Sie doch einfach am 19.11.2001 zu unserem Vortrag "Stromwechsel - Grüner Strom für jedermann" (siehe Veranstaltungs-Termine Nr.1). Wir erklären zunächst die Hintergründe zu den Themen "Atomstrom" und "Kohlestrom" und zeigen Ihnen dann, wie einfach der Wechsel zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter ist. 4. online-Umfragen ================== Von Juli bis September hatten wir die Besucher unserer Homepage nach ihrer Meinung zum Thema "PVC-Verwendung in Stuttgart" befragt. 3/4 der user stimmten dafür, dass die Stadt Stuttgart aus Umweltgründen generell auf den Kunststoff PVC verzichten solle. Dieses und in Zukunft alle Ergebnisse von beendeten Umfragen finden Sie auf unserer Homepage im Umfrage-Archiv: http://www.greenpeace-stuttgart.de/archiv/umfragen.php Unsere aktuelle Umfrage auf der Homepage-Einstiegsseite beschäftigt sich mit den Bildschirm-Hintergründen, die wir seit Januar 2001 zum download anbieten. Schauen Sie doch mal vorbei und stimmen Sie mit ab: http://www.greenpeace-stuttgart.de 5. Neuerungen auf unserer Homepage ================================== Bauen / Clean Construction Hersteller-Liste von Bauprodukte ohne PVC als PDF-Datei (108 kB) http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/bauen/Bauprodukte_ohne_PVC.pdf Wälder Kurzer Bilderbericht über die Unterschriften-Sammlung am 29.09.2001, bei der wir über 400 Unterschriften für eine Petition gesammelt hatten. Diese Petition richtete sich an den Landtag von Baden- Württemberg mit der Aufforderung, bei öffentlichen Beschaffungen kein Urwaldholz mehr zuzulassen. Eine Eingangsbestätigung des Petitionsausschusses liegt uns mittlerweile vor, die Bearbeitung unserer Petition ist also im Gange. http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/urwald.html Greenpeace-Radio Stuttgart Sendung vom 03.10.01 als Web-Radio (als MP3, 56k-Modem benötigt) http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Bildschirm-Hintergründe Den Bildschirm-Hintergrund für November in den Auflösungen 800x600 und 1024x768 Pixel finden Sie unter: http://www.greenpeace-stuttgart.de/service/wallpaper.html 6. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart ========================================== Telefon: 0711 - 7542750 (Anrufbeantworter) E-mail: mail@greenpeace-stuttgart.de WWW: http://www.greenpeace-stuttgart.de WAP: http://wap.greenpeace-stuttgart.de 7. Greenpeace unterstützen ========================== Es ist, wie es ist: Greenpeace ist unabhängig und macht Dinge, die sich andere verkneifen müssen. Um das auch in Zukunft erfolgreich tun zu können, brauchen wir Spenden. Unterstützen Sie unsere Arbeit auch finanziell, z.B. durch eine online-Spende: https://www.greenpeace.de/spenden 8. Newsletter wieder abbestellen? ================================= Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr bekommen möchten, dann schicken Sie eine kurze E-mail an uns (newsletter@greenpeace-stuttgart.de). Geben Sie darin die E-mail-Adresse an, an die wir bisher den Newsletter geschickt haben. Wir löschen dann umgehend diese E-mail-Adresse aus unserem Verteiler. 9. Anlage: Presseerklärung vom 03.11.2001 ========================================= Presseerklärung vom 03. November 2001 Puten-Doping für Diät-Marke "Du darfst" Greenpeace protestiert gegen Missstände bei deutscher Putenproduktion Stuttgart, 03. 11. 2001 - Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart werden am Samstag, 3.11.2001 gegen die Massentierhaltung von Puten protestieren. Dazu werden sie in der Stuttgarter Fußgängerzone eine drei Meter große Pute aus Pappmaché aufstellen, in deren Rücken eine große Spritze steckt mit der Aufschrift "Antibiotika" und "Schmerzmittel". Außerdem werden die Passanten mit Handschildern und einem kleinen Transparent auf die Marke "Du darfst" des Nahrungsmittelkonzerns Unilever hingewiesen, in deren Produkten Putenfleisch aus deutscher Massentierhaltung verarbeitet ist. Greenpeace hatte in den letzten Wochen aufgedeckt, unter welch miserablen Bedingungen Puten in Deutschland gehalten werden, die Unilever für seine Produkte der Marke "Du darfst" einkauft. Die Infoaktion findet am 3.11.2001 von 12 bis 16 Uhr, Ecke Königstraße/Bolzstraße, statt. "Wenn Verbraucher wüssten, wie die ‚Du darfst'-Puten gehalten werden, würden sie sofort keine Putenwurst mehr essen", sagt Marie-Luise Zeitler von der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. "Die Tiere stehen dicht an dicht in riesigen dreckigen Mastställen. Dadurch verbreiten sich Infektionskrankheiten besonders schnell. Damit die Tiere die Mast überhaupt bis zum Schlachttermin durchhalten, werden sie nachweislich von den Unilever-Lieferanten mit Aspirin und Antibiotika gedopt. Greenpeace fordert von Unilever, kein Fleisch mehr aus Massentierhaltung zu verarbeiten." Die Ursachen für die Erkrankungen der Puten liegen in der Enge im Stall, der intensiven Fütterung und einer falschen Zucht. Die Tiere gehören zu einer weit verbreiteten Puten-Rasse mit dem Namen "Big 6", deren Muskeln so stark wachsen, dass sich die schwachen Gelenke und Knochen entzünden. Die Verabreichung weiterer Medikamente ist die zwingende Folge. Der massive Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung bewirkt, dass Bakterien mit der Zeit widerstandsfähig gegen Antibiotika werden. Diese resistenten Bakterien können beim Fleischverzehr auf den Menschen übertragen werden. Lungenentzündungen oder Salmonellenerkrankungen können daher tödlich enden, wenn lebensrettende Antibiotika nicht mehr wirken. Marie-Luise Zeitler weiter: "Wir informieren die Verbraucher heute, dass die scheinbar so gesunde Marke "Du darfst" für massiven Medikamenten- Einsatz und miserable Tierhaltung steht. Greenpeace hingegen setzt sich für eine naturnahe Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, Antibiotika oder Gentechnik ein. Lebensmittel müssen gesund und sicher sein!"