Newsletter der Greenpeace-Gruppe Stuttgart - März 2002 ====================================================== Liebe Leserin, lieber Leser, in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters finden Sie folgende Inhaltspunkte: 1. Veranstaltungs-Termine 2. Urwald-Tiere im Großstadt-Dschungel incl. Presseerklärung 3. Handelskette Rewe: Schluss mit Putenfleisch aus Massentierhaltung! 4. Die Korrespondenten - am Schreibtisch aktiv für die Umwelt 5. Neuerungen auf unserer Homepage 6. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart 7. Greenpeace unterstützen 8. Newsletter wieder abbestellen? Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! Mit umweltfreundlichen Grüßen Matthias von Herrmann Greenpeace-Gruppe Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit --------------------------------------------------------------------- 1. Veranstaltungs-Termine ========================= Unterschriften-Aktion für den Schutz der letzten Urwälder Sa, 02.03.2002 10 - 16 Uhr Ecke Königstraße/Bolzstraße, vor Dresdner Bank siehe auch Bericht Nr. 2 Greenpeace-Radio Stuttgart, Sendung #1 Mi, 06.03.2002 16 - 17 Uhr 97,2 MHz (Antenne) & 102,1 MHz (Kabel) Weitere Infos: http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Unterschriften-Aktion gegen Putenfleisch aus Massentierhaltung Sa, 09.03.2002 10 - 16 Uhr Ecke Königstraße/Bolzstraße, vor Dresdner Bank siehe auch Bericht Nr. 3 Schnupperabend Mo, 18.03.2002 20 Uhr Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 Gymnasiumstr. 21 2. Stock 70173 Stuttgart Eintritt frei Ein Infoabend für alle, die an der Mitarbeit bei uns interessiert sind oder gerne mal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Lageplan: http://www.greenpeace-stuttgart.de/termine/lageplan.gif Greenpeace-Radio Stuttgart, Sendung #2 Do, 21.03.2002 20 - 21 Uhr 97,2 MHz (Antenne) & 102,1 MHz (Kabel) Weitere Infos: http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Weitere Veranstaltungs-Termine finden Sie auf der Termin-Seite unserer Homepage: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=termine 2. Urwald-Tiere im Großstadt-Dschungel incl. Presseerklärung ============================================================ Am kommenden Samstag, 02.03.2002, werden sieben Urwaldtiere nach Stuttgart kommen. Sie werden auf der Königstraße für die Rettung der letzten sieben großen Urwälder werben. Dabei fordern sie auch Passanten zur Unterschrift auf für eine urwaldfreie Politik der Bundesregierung. Diese Infoaktion findet von 10 bis 16 Uhr an der Ecke Königstraße / Bolzstraße statt. Kommen Sie doch vorbei! Die Urwald-Tiere aus den sieben Urwäldern waren bereits im November 2001 in der Stuttgarter Fußgängerzone zu Gast. Bilder vom letzten Besuch der Tiere im Internet: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/waelder/fanta7.html Unsere Presseerklärung zur Infoaktion am Samstag, 02.03.2002: Urwald-Tiere im Großstadt-Dschungel Greenpeace-Gruppe Stuttgart fordert Schutz der sieben wichtigsten Urwälder Stuttgart, 02.03.2002 - Greenpeace-Aktivisten werden am Samstag, 03.02.2002, in der Stuttgarter Fußgängerzone für den Schutz der letzten Urwälder der Welt werben. Dabei stellen sie in attraktiven Kostümen sieben Urwaldtiere stellvertretend für die sieben bedeutendsten Urwaldregionen dar: Wolf (Nordamerika), Jaguar (Amazonas-Region), Tiger (Sibirien), Südandenhirsch (Chile), Orang-Utan (Südostasien), Braunbär (Nordeuropa) und Waldelefant (Zentralafrika). Ein Banner mit der Aufschrift "Rettet die letzten Urwälder" weist auf die Aktion hin. Passanten können von Bundeskanzler Schröder eine urwaldfreundliche Politik fordern. Die Infoaktion findet statt auf der Königstraße/Ecke Bolzstraße, 10 bis 16 Uhr. "Jedes Jahr wird weltweit eine Urwald-Fläche vernichtet, die viermal so groß wie Baden-Württemberg ist", sagt Stefanie Flierl, Urwald-Expertin der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. "Wenn dieser Raubbau nicht sofort gestoppt wird, sterben die sieben Urwaldtiere aus und mit ihnen 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Die Politiker müssen endlich dafür sorgen, dass kein Urwaldholz mehr nach Deutschland kommt und für Papier oder Bauholz verschwendet wird." Passanten können daher einen Appell an Bundeskanzler Schröder unterschreiben, bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen generell auf Urwaldholz zu verzichten. Greenpeace fordert, dass sich der Kanzler bei den nächsten internationalen Konferenzen für den Urwaldschutz stark macht. Weltweit sind die "Fantastischen Sieben", die sieben letzten großen Urwaldregionen, akut von der Vernichtung bedroht. Deutschland importiert jährlich Holz im Wert von zwei Milliarden Mark aus diesen Urwäldern. Stefanie Flierl nennt als Beispiel den Orang-Utan: "In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl dieser Menschenaffen auf nur noch 20.000 halbiert. Wenn die Plünderung der Urwälder so weiter geht, ist der Orang-Utan in etwa zehn Jahren ausgestorben. Ein Versagen der Politiker bedeutet hier also einen Verlust für die gesamte Menschheit." Um die letzten Urwälder und ihre Vielfalt an Tieren und Pflanzen zu retten, müssen die Regierungen der Welt endlich entschlossene Maßnahmen ergreifen. Zuerst müssen die Motorsägen in den "Fantastischen Sieben" angehalten werden. Es müssen Schutzzonen in den letzten großen Urwaldgebieten geschaffen werden, die übrigen Gebiete müssen nach den Kriterien des weltweit anerkannten Forest Stewardship Council (FSC) bewirtschaftet werden: FSC-zertifiziertes Holz stammt nicht aus Urwaldvernichtung und es wird ökologisch und sozial verträglich gewonnen. Auf dem Urwaldgipfel des Übereinkommens für die biologische Vielfalt (COP6-CBD) im April 2002 in Den Haag sollen die Staats- und Regierungschefs einen zehnjährigen Aktionsplan zum Schutz der Urwälder erarbeiten. Die Ergebnisse dieses Treffens werden über das Schicksal der verbliebenen Urwälder und über das Schicksal hunderttausender Tier- und Pflanzenarten entscheiden. 3. Handelskette Rewe: Schluss mit Putenfleisch aus Massentierhaltung! ===================================================================== Die Handelskette Rewe verkauft in ihren Lebensmittel-Discountern noch immer Putenfleisch aus Massentierhaltung. Dies muss sich ändern, seit zwei große Putenerzeuger in Deutschland auf Druck von Greenpeace hin seit Dezember 2001 auch Puten anbieten, die ohne Antibiotika und Gentech-Futter gezüchtet werden. Daher fordert Greenpeace von Rewe, kein Putenfleisch mehr aus der Massentierhaltung zu beziehen. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart beteiligt sich an dieser Kampagne am Samstag, 09.03.2002, 10-16 Uhr, in der Stuttgarter Fußgängerzone. Vor der Dresdner Bank an der Ecke Königstraße/Bolzstraße werden wir Unterschriften von Passanten sammeln, die damit Rewe auffordern, Putenfleisch anzubieten, das nicht aus Massentierhaltung stammt. Das Putenfleisch bei Rewe muss in Zukunft aus ökologisch verbesserter Tierhaltung stammen: mehr Platz und mehr Licht für die Tiere als bisher üblich, keine Antibiotika als Futterzusatz, keine gentechnisch manipulierten Futtermittel. Zum Rewe-Konzern gehören folgende Supermarktketten: Kaufpark, Akzenta, Fruchtbörse, Petz, Minimal, Kafu Markt, Löb Markt, Toom, Testa, Globus, SB-Warenhaus, Kontra Markt, HL, Otto Mess und Stüssgen. 4. Die Korrespondenten - am Schreibtisch aktiv für die Umwelt ============================================================= Was viele nicht wissen: Sie als Newsletter-Leser/in können bei Greenpeace auch von Ihrem eigenen Schreibtisch aus ehrenamtlich mitarbeiten, ohne zum Beispiel Mitglied in der Greenpeace-Gruppe Stuttgart zu sein. Wenn Sie für den internationalen Umweltschutz bei Greenpeace mitarbeiten wollen, aber zum Beispiel nicht mobil genug sind für die Aktivitäten einer Greenpeace- Gruppe, oder wenn Sie nicht genug Zeit dafür haben, oder nicht in der Nähe einer Greenpeace-Gruppe wohnen, dann bietet Greenpeace Ihnen eine weitere Möglichkeit zur Mitarbeit: Wenden Sie sich von Ihrem eigenen Schreibtisch aus an Politiker, Unternehmer und andere Entscheidungsträger - per Brief, per Email, per Telefon. Es gibt schon zahlreiche "Korrespondenten", die Protestbriefe verfassen, kritische Fragen stellen und Informationen sammeln. Die Korrespondenten werden von Greenpeace per Brief oder E-mail mit Hintergrund-Informationen versorgt. Von Fall zu Fall gibt es Anregungen für spezielle "Korrespondenten-Aktivitäten". Bei Interesse wenden Sie sich an Hartmut Hillmer bei Greenpeace Deutschland, Tel. 040-30618-281 oder per E-mail an: h.hillmer@gaia.de Infos im Web: http://www.greenpeace.de/GP_DOK_3P/HINTERGR/B04HI09.HTM 5. Neuerungen auf unserer Homepage ================================== Vorträge neuer Kindervortrag zum Thema "Papier" Vortragsübersicht als PDF-Dateien zum download http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de/?inhalt=service/vortraege.html Greenpeace-Radio Stuttgart Sendung vom 06.02.02 als Web-Radio (als MP3-stream, 56k-Modem benötigt) http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de/?inhalt=radio/webradio.html Bildschirm-Hintergründe Den Bildschirm-Hintergrund für März in den Auflösungen 800x600, 1024x768, 1152x864 und 1280x1024 Pixel finden Sie unter: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=service/wallpaper.html 6. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart ========================================== Telefon: 0711 - 7542750 (Anrufbeantworter) E-mail: mail@greenpeace-stuttgart.de WWW: http://www.greenpeace-stuttgart.de 7. Greenpeace unterstützen ========================== Es ist, wie es ist: Greenpeace ist unabhängig und macht Dinge, die sich andere verkneifen müssen. Um das auch in Zukunft erfolgreich tun zu können, brauchen wir Spenden. Unterstützen Sie unsere Arbeit auch finanziell, z.B. durch eine online-Spende: https://www.greenpeace.de/spenden 8. Newsletter wieder abbestellen? ================================= Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr bekommen möchten, dann schicken Sie eine kurze E-mail an uns (newsletter@greenpeace-stuttgart.de). Geben Sie darin die E-mail-Adresse an, an die wir bisher den Newsletter geschickt haben. Wir löschen dann umgehend diese E-mail-Adresse aus unserem Verteiler.