Newsletter der Greenpeace-Gruppe Stuttgart - Start kicking - stop whaling! ========================================================================== Liebe Leserin, lieber Leser, in der aktuellen Sonderausgabe unseres Newsletters möchte ich Sie über eine Foto-Infoaktion von Greenpeace Deutschland informieren, die heute früh im Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart-Bad Cannstatt statt gefunden hat. Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! Mit umweltfreundlichen Grüßen Matthias von Herrmann Greenpeace-Gruppe Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit --------------------------------------------------------------------- Presseerklärung vom 21. Mai 2002 Friedlicher Fußball statt wüste Waljagd Greenpeace fordert vor der WM in Japan und Südkorea: "Start kicking - Stopp whaling" Stuttgart, 21. Mai 2002 - Die Umweltorganisation Greenpeace hat heute den Rasen des Gottlieb-Daimler-Stadions in Stuttgart mit einer Botschaft zur Fußballweltmeisterschaft in Japan und Südkorea versehen. Aktivisten aus Deutschland und Österreich haben mit 2,5 Meter hohen Buchstaben den Spruch "Start kicking - Stopp whaling" ("Beginnt das Spiel, beendet den Walfang") gebildet. Mit dieser Aktion will Greenpeace darauf aufmerksam machen, dass die japanische Walfangflotte trotz des weltweiten Fangverbotes weiterhin Wale tötet und die südkoreanische Regierung auf eine Wiederaufnahme der kommerziellen Waljagd drängt. Dazu kommt der Walfang der norwegischen Flotte. Gerade in diesen Tagen steht auf der Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) in Japan, die noch bis zum 24. Mai dauert, die Aufhebung des weltweiten Walfangmoratoriums zur Debatte. "Fußballfans aus aller Welt wollen ab dem 31.Mai spannende Fußballspiele sehen. Was sie nicht wollen ist, dass eines der WM-Gastgeberländer aus Profitgier die sanften Meeresriesen tötet", sagt Greenpeace-Sprecherin Svenja Koch in Stuttgart. "Die japanische Regierung muss endlich den Walfang einstellen." Parallel zur WM läuft die japanische Fangflotte in den Nordpazifik aus, um 150 Minkewale, 10 Pottwale und jeweils 50 der seltenen Bryde- und Seiwale zu erlegen. Die Tiere werden zu angeblich "wissenschaftlichen Zwecken" getötet, ihr Fleisch wird anschließend als Delikatesse an Feinschmeckerlokale verkauft. Die japanische Regierung erklärt den nationalen Walfleischkonsum mit traditionellen Unterschieden und appelliert an die kulturelle Toleranz des Westens. Auch die norwegische Walfangflotte wird zur selben Zeit aktiv: Hunderte von Minkewalen sollen während der WM im Nordostatlantik und in der Nordsee getötet werden. Newsletter wieder abbestellen? ============================== Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr bekommen möchten, dann schicken Sie eine kurze E-mail an uns (newsletter@greenpeace-stuttgart.de). Geben Sie darin die E-mail-Adresse an, an die wir bisher den Newsletter geschickt haben. Wir löschen dann umgehend diese E-mail-Adresse aus unserem Verteiler.