Newsletter der Greenpeace-Gruppe Stuttgart - Umweltschutz am Bau ================================================================ Liebe Leserin, lieber Leser, in der aktuellen Sonderausgabe unseres Newsletters möchte ich Sie über eine Aktion der Greenpeace-Gruppe Stuttgart informieren, bei der wir den Neubau einer Produktions- und Lagerhalle in Schorndorf loben. Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! Mit umweltfreundlichen Grüßen Matthias von Herrmann Greenpeace-Gruppe Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit --------------------------------------------------------------------- Presseerklärung vom 15. Juni 2002 Umweltschutz am Bau: Bleyer GmbH macht's vor! Greenpeace lobt gute Zusammenarbeit mit Schorndorfer Unternehmer Stuttgart, 15.06.2002 - Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Stuttgart loben am Samstag, 15.06.2002, den umweltfreundlichen Hallen-Neubau der Fa. S. Bleyer GmbH in Schorndorf. Die Umweltschützer entrollen während der Grundsteinlegung ein 2x4m großes Banner mit der Aufschrift "Umweltschutz am Bau: Greenpeace gratuliert Fa. Bleyer". Grund des Greenpeace-Lobes: Der Bauherr Stefan Bleyer verzichtet konsequent auf die schlimmsten Umweltkiller, wie z.B. den Massenkunststoff Polyvinylchlorid (PVC) und klima- und ozonzerstörende Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW). Aufgrund sehr guter Wärmedämmung ist der Heizenergie-Bedarf gering, außerdem bezieht Herr Bleyer in Zukunft Ökostrom von Greenpeace energy eG. "Greenpeace begrüßt die Entscheidung von Herrn Bleyer sehr, in so gut wie allen Bereichen des Neubaus umweltfreundliche Baumaterialien einzusetzen" sagt Matthias von Herrmann, Experte für Umweltschutz am Bau bei der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. Von Herrmann weiter: "Er vermeidet damit zahlreiche Umweltgefahren, die z.B. vom Umweltgift PVC ausgehen. Auch das Energie-Heizungskonzept ist sehr fortschrittlich, denn es verbindet effiziente und umweltfreundliche Strom- und Wärmegewinnung mit sehr guter Wärmedämmung der Halle." Stefan Bleyer hatte die Greenpeace-Gruppe Stuttgart bereits zu Beginn der Bauplanungen zu Rate gezogen. Daher flossen die Greenpeace-Kriterien bezüglich Baustoffauswahl und Heizungskonzept frühzeitig in alle Entscheidungen ein. Stefan Bleyer: "Ich wollte unbedingt so ökologisch wie möglich bauen. Als Unternehmer und Bauherr kann ich auf diese Art einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt leisten. Sehr wichtig waren für mich die technische Umsetzbarkeit der Greenpeace-Vorschläge sowie eine solide Finanzierung. Mit diesem Hallen-Neubau will ich zeigen, dass Ökonomie und Ökologie sehr gut Hand in Hand gehen, wenn der Wille dazu vorhanden ist." Beim Neubau der Halle verzichtet Stefan Bleyer komplett auf den Massenkunststoff PVC. Statt dessen kommen umweltfreundliche Kunststoffe, Synthesekautschuk und Holz zum Einsatz. Zwei hocheffiziente gasbefeuerte Blockheizkraftwerke liefern Heizenergie und Strom, zusätzlich benötigten Strom bezieht Stefan Bleyer vom Ökostrom-Anbieter "Greenpeace energy eG". Greenpeace-Bauexperte von Herrmann abschließend: "Der Neubau ist das Resultat einer sehr fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Herrn Bleyer und der Greenpeace-Gruppe Stuttgart." Der Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC) wird hauptsächlich als Kabelummantelungen, Fenster, Rohre und Fußbodenbeläge verwendet. Er verursacht bei der Herstellung, der Anwendung und der Entsorgung große Umwelt- sowie chronische Gesundheitsprobleme. Fluor-Chlor- Kohlenwasserstoffe (FCKW, H-FCKW, FKW, H-FKW) werden als Treibgas in geschäumten Dämmplatten und als Kühlmittel in Klimaanlagen verwendet. FCKW/FKW sind verantwortlich für die Zerstörung der Ozonschicht und sie tragen erheblich zum Treibhauseffekt bei. Newsletter wieder abbestellen? ============================== Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr bekommen möchten, dann schicken Sie eine kurze E-mail an uns (newsletter@greenpeace-stuttgart.de). Geben Sie darin die E-mail-Adresse an, an die wir bisher den Newsletter geschickt haben. Wir löschen dann umgehend diese E-mail-Adresse aus unserem Verteiler.