Newsletter der Greenpeace-Gruppe Stuttgart - Mai 2003 ===================================================== Liebe Leserin, lieber Leser, in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters finden Sie folgende Inhaltspunkte: 1. Veranstaltungs-Termine 2. Rettet Finnlands Urwälder: Aktion bei Hewlett-Packard 3. Rettet Finnalnds Urwälder: Gespräche mit Konsul und Schneider & Söhne 4. Der Holzführer ist da! 5. Wind-Energie statt Öl-Havarie 6. Neuerungen auf unserer Homepage 7. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! Mit umweltfreundlichen Grüßen Matthias von Herrmann Greenpeace-Gruppe Stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit --------------------------------------------------------------------- 1. Veranstaltungs-Termine ========================= Vortrag: Stromwechsel - Grüner Strom für jedermann Der persönliche Atomausstieg ist für jedermann sofort möglich. Die klimaschonende Energie-Versorgung ohne strahlenden Atommüll ist bei Ökostrom-Anbietern bereits heute Realität. Wir zeigen, warum es sich lohnt, den Stromanbieter zu wechseln, was es kostet und wie einfach es geht. Mo, 05.05.2003 20 Uhr Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 Gymnasiumstr. 21 2. Stock 70173 Stuttgart Eintritt frei Sendung des Greenpeace-Radio Stuttgart Do, 15.05.2003 20 - 21 Uhr 99,2 MHz (Antenne) & 102,1 MHz (Kabel) Weitere Infos: http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de Schnupperabend Mo, 26.05.2003 20 Uhr Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 Gymnasiumstr. 21 2. Stock 70173 Stuttgart Eintritt frei Sie möchten ehrenamtlich bei der Greenpeace-Gruppe Stuttgart mitarbeiten? Dann schnuppern Sie doch einfach mal rein. Beim Schnupperabend erfahren Sie, an welchen Themen wir arbeiten und wie wir strukturiert sind. Lageplan: http://www.greenpeace-stuttgart.de/termine/lageplan.gif Weitere Veranstaltungs-Termine finden Sie auf der Termin-Seite unserer Homepage: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=termine 2. Rettet Finnlands Urwälder: Aktion bei Hewlett-Packard ======================================================== Finnlands Forstwirtschaft bezeichnet sich gerne als die fortschrittlichste Europas. Hier werde nachhaltig gewirtschaftet, heißt es in den Publikationen der finnischen Papierund Forstindustrie. Doch in Wahrheit werden auch die letzten Reste des finnischen Urwalds für Zeitschriften, Broschüren und Verpackungsmaterialien geopfert. Vor allem die drei finnischen Papiergiganten Stora Enso, UPM-Kymmene und M-Real verarbeiten den Urwald zu Papier und Zellstoff. Deutschland ist ihr wichtigster Kunde. Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart sowie Greenpeacer aus Tübingen und Konstanz haben am 24.04.03 vor der Konzernzentrale des Druckerherstellers Hewlett-Packard (HP) protestiert. Unser Anlass war, dass die Druckerkartons von HP auf der Oberschicht Papier aus den letzten Urwäldern Finnlands enthalten. In Finnland existieren nur noch ca. fünf Prozent der ursprünglichen Urwälder, der Rest ist durch den Mensch gerodet oder in ökologisch bedeutungslose Wirtschaftswälder umgewandelt. Die Medien berichteten ausführlich, die Medienresonanz incl. TV-streams für 56k-Modems und DSL-Verbindung finden Sie auf unserer Homepage: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/waelder/hp.html Presseerklärung zur Aktion bei Hewlett-Packard: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/waelder/hp-pe.html Flugblatt, das wir an die HP-Mitarbeiter verteilten (PDF, 208 kB) http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/HP-Flugblatt.pdf 3. Rettet Finnalnds Urwälder: Gespräche mit Konsul und Schneider & Söhne ======================================================================== Der finnische staatliche Holzkonzern schlägt mit Zustimmung der finnischen Regierung die letzten Urwälder des Nordens kurz und klein. Von den ursprünglichen Urwäldern sind heute nur noch fünf Prozent übrig. Das Holz wird zu Papier verarbeitet und landet auf dem deutschen Markt bei Papiergroßhändlern wie Schneider & Söhne. Daher haben Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart mit dem Honorarkonsul von Finnland, Herrn Hofmann, in Stuttgart Ende April ein Gespräch geführt und ihm dabei die Situation in den letzten finnischen Urwäldern erklärt. Er wollte die Greenpeace-Berichte von Kahlschlägen nicht recht glauben, versprach aber, sich an die finnische Regierung zu wenden und selbst in seinem Sommerurlaub in Finnalnd der Sache auf den Grund zu gehen. Bereits ein paar Tage zuvor hatten Stuttgarer Greenpeacer mit dem Chef der Stuttgarter Filiale des Papiergroßhändlers Schneider & Söhne ein Gespräch geführt. Er zeigte sich sehr interessiert an der Problematik und konnte nicht glauben, dass in Finnlands Urwäldern Kahlschlag die übliche Abholzmethode sei. Er versprach uns, den Greenpeace-Appell an die Konzernzentrale weiterzuleiten, kein Papier aus finnischen Urwäldern mehr einzukaufen und zu vertreiben. Im dreiseitigen Infoblatt "Papierproduktion treibt Urwaldzerstörung Finnlands an" (PDF, 71 kB) bieten wir Ihnen weitere Informationen: http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/Urwaldzerstoerung_in_Finnland.pdf 4. Der Holzführer ist da! ========================= Sie kennen bereits den Fischführer? Darin hat Greenpeace alle Speisefische nach ökologischen Kriterien sortiert. Der Holzführer ist genau so aufgebaut. Er beschreibt anschaulich, welche Holzarten unter ökologisch katastrophalen Bedingungen gewonnen werden wie z.B. Kahlschlag in den letzten Urwäldern der Erde. Aber auch ökologisch unbedenkliche Holzarten sind darin verzeichnet. Auch die marktüblichen Siegel wie Naturland, FSC oder der blaue Engel werden genauer erklärt. Wir haben den Holzführer für Sie online als PDF-Datei (266 kB): http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/Holzfuehrer.pdf 5. Wind-Energie statt Öl-Havarie ================================ Der Schutz europäischer Meere und Küsten vor Unfällen mit Öl- und Gefahrgut-Transporten ist völlig unzureichend. Greenpeace fordert bereits seit langem von den Politikern Europas, durch konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit zu sorgen. Gefahren aus der Ölförderung und dem Öltransport können durch den Umstieg auf regenerative Energiequellen wie Sonne, Wasser, Wind und Biomasse vermieden werden. Wir informierten die Passanten in der Stuttgarter Fußgängerzone am 19.04.03 über die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen beim Öltransport und die Gefahren, die von Öltankern mit nur einer Außenhülle ausgehen. Dabei forderten wir die Passanten auf, an einer Postkartenaktion an das zuständige Verkehrsministerium mitzumachen, bei der Greenpeace für die Nord- und Ostseeküste Sicherheitsschiffe und -häfen sowie eine Lotsen- und Meldepflicht für die besonders gefährliche Kadetrinne in der Ostsee fordert. 600 Unterschriften konnten wir an diesem Tag sammeln. Ein kurzer Bilderbericht übder die Infoaktion: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/meere/kuestenschutz.html Unsere Presseerklärung zur Infoaktion: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/meere/kuestenschutz-pe.html Das Infoblatt "Wind-Energie statt Öl-Havarie" (PDF, 298 kB): http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/meere/Windenergie_statt_Oelhavarie.pdf 6. Neuerungen auf unserer Homepage ================================== Wälder: Der Holzführer ist da! http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/Holzfuehrer.pdf Wälder: Bilderbericht von der Aktion bei Hewlett-Packard http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/waelder/hp.html Wälder: Presseerklärung zur Aktion bei Hewlett-Packard http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/waelder/hp-pe.html Wälder: Infoblatt "Papierproduktion treibt Urwaldzerstörung Finnlands an" (PDF, 71 kB) http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/waelder/Urwaldzerstoerung_in_Finnland.pdf Meere: kurzer Bilderbericht zur Infoaktion am 19.04.03 http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/meere/kuestenschutz.html Meere: Presseerklärung zur Infoaktion am 19.04.03 http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=themen/meere/kuestenschutz-pe.html Meere: Infoblatt "Wind-Energie statt Öl-Havarie" (PDF, 298 kB) http://www.greenpeace-stuttgart.de/themen/meere/Windenergie_statt_Oelhavarie.pdf Bildschirm-Hintergründe Den Bildschirm-Hintergrund für Mai in den Auflösungen 800x600 und 1024x768 Pixel finden Sie unter: http://www.greenpeace-stuttgart.de/?inhalt=service/wallpaper.html 7. Kontakt zur Greenpeace-Gruppe Stuttgart ========================================== Telefon: 0711 - 7542750 (Anrufbeantworter) E-mail: mail@greenpeace-stuttgart.de WWW: http://www.greenpeace-stuttgart.de Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr bekommen möchten, dann schicken Sie eine kurze E-mail an: newsletter@greenpeace-stuttgart.de. Geben Sie darin die E-mail-Adresse an, an die wir bisher den Newsletter geschickt haben. Wir löschen dann umgehend diese E-mail-Adresse aus unserem Verteiler.