Umweltbildung in der Schule: Greenpeace-Schultag

Zielsetzung
Das Ziel von Greenpeace-Schultagen ist es, den Schülern zu zeigen, dass Umweltschutz alle Menschen etwas angeht. Jede und jeder kann selbst zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlage beitragen. Die Schüler sollen nicht in den Glauben verfallen, dass ein paar Umweltschützer schon die Welt retten werden. Jedes Engagement für den Umweltschutz ist wichtig.

Durchführung
Die Greenpeace-Mitarbeiter erarbeiten bei Greenpeace-Schultagen mit den Schülern zusammen Lösungen für die heutigen Umweltprobleme. Dies geschieht nicht in Form von trockenen Frontalvorträgen, sondern in Gruppenarbeit. Dabei lernen die Schüler die verschiedenen Aspekte eines Umwelt-Themas kennen: Sowohl die Greenpeace-Sicht als auch die Gegenseite sollen dabei zu Wort kommen. Auflockerungsspiele zwischen den einzelnen Arbeitseinheiten sollen Spaß vermitteln und den Kopf für neue Gedankengänge freimachen. Die Greenpeace-Referenten bringen alle erforderlichen Materialien für die inhaltliche Arbeit mit, so z.B. Anschauungsobjekte und Arbeitsmaterialien. Je nach Thema und Durchführung sind zusätzlich Flipchart, Pinwände, Diaprojektor oder Hi-Fi-Anlage nötig. Greenpeace kann leider diese technischen Geräte nicht mitbringen, sie sind in der Regel aber auch an Schulen vorhanden.

Dauer
Bitte planen Sie für einen Greenpeace-Schultag mindestens vier Schulstunden am Stück ein, besser einen ganzen Vormittag. So viel Zeit ist nötig, um mit den Schülern zusammen ins Thema richtig einsteigen zu können. Auch sollen die Schüler nicht durch Zeitdruck in ihrer Kreativität beschränkt werden. Gut geeignet sind Projekttage, an denen Greenpeace mit den Schülern intensiv ein Umweltthema erarbeiten kann. Darüberhinaus bieten Projekttage genügend Zeit für Gespräche zwischen den Greenpeace-Referenten und den Schülern, um ihnen so das Thema Umweltschutz auch auf der persönlichen Ebene näherzubringen.

Zielgruppe
Greenpeace-Schultage der Stuttgarter Greenpeace-Gruppe richten sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Es sollte die Bereitschaft der Klasse oder der Arbeitsgruppe vorhanden sein, mit Greenpeace zusammen an der Lösung von Umweltproblemen zu arbeiten. Die thematische Ausrichtung können die Schüler im Vorfeld in Absprache mit den Greenpeace-Referenten bestimmen.

Interesse?
Haben Sie Interesse an einem Greenpeace-Schultag? Dann treten Sie bitte mit uns in Kontakt. Wir freuen uns darauf.
Beispiele
Hauptschule Heusteigschule, Stuttgart-Mitte
12 Schüler, Klassenstufe 5
Thema: Papier
Dauer: 2 Stunden
   

Grundschule August-Lämmle-Schule, Ludwigsburg-Oßweil
23 Schüler, Klasse 2a
23 Schüler, Klasse 2b
26 Schüler, Klasse 3a
27 Schüler, Klasse 3b
26 Schüler, Klasse 3c
21 Schüler, Klasse 4a
21 Schüler, Klasse 4b
24 Schüler, Klasse 4c
Thema: Papier
Dauer: 2 Stunden
Bericht von einem dieser Greenpeace-Schultage

   
Grundschule Ostheim, Stuttgart-Ost
23 Schüler, Klassenstufe 2
Thema: Papier
Dauer: 2 Stunden
Bericht von diesem Greenpeace-Schultag
   
Gymnasium Markgröningen
16 Schüler, Klassenstufe 10
Thema: Erdöl und Windkraft
Dauer: 4 Stunden
Bilderbericht von diesem Greenpeace-Schultag
   
Grundschule Heslach
24 Schüler, Klassenstufe 4
Thema: Wale und Delfine
Dauer: 3 Stunden
   
Filderschule Stuttgart-Degerloch
20 Schüler, Klassenstufe 9
Thema: Papier
Dauer: 3 Stunden
   
Elli-Heuss-Knapp-Gymnasium Stuttgart-Bad Cannstatt
30 Schüler, Klassenstufe 9-12
Thema: Ausstieg aus der Atomenergie?
Dauer: 3,5 Stunden
Bilderbericht von diesem Greenpeace-Schultag
   
Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB)
11 Azubis, 17-21 Jahre
Thema: Umweltschutz im Betrieb am Beispiel Papier
Dauer: 4 Stunden
   
Filderschule Stuttgart-Degerloch
20 Schüler, Klassenstufe 9
Thema: Gentechnik
Dauer: 1,5 Stunden
   
Waldorfschule Stuttgart (Österfeld)
20 Schüler, Klassenstufe 9-12
Thema: Atomkraft (Risiken und Alternativen)
Dauer: 3 Tage je 2,5 Stunden
   
Daimler-Benz
20 Azubis, 17-20 Jahre
Thema: Erdöl und regenerative Energien
Dauer: 3,5 Stunden
   
Jugendhaus Waiblingen
20 Jugendliche
Thema: Gentechnik
Dauer: 2,5 Stunden


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 18.02.2003