Greenpeace-Schultag: Elli-Heuss-Knapp-Gymnasium

Elli-Heuss-Knapp-Gymnasium, Stuttgart-Bad Cannstatt
Um das Thema "Ausstieg aus der Atomenergie?" den Schülern besser näherbringen zu können, führten wir mit Ihnen ein Rollenspiel durch: Der Bürgermeister von Neckarwestheim sollte dem Bundesministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit mitteilen, wie seine Gemeinde zur Verlängerung der Betriebgenehmigung des örtlichen Atomkraftwerks steht. Dazu lud sich der Bürgermeister vier Experten(gruppen) ein: die AKW-Betreiber (pro), Lokalpolitiker (pro), einen Leukämiearzt (contra) und die Bürgerinitiative "Stom ohne Atom" (contra).

Gruppenarbeit
© Wacker
 

Zunächst erarbeiteten sich die Schüler in ihren vier Kleingruppen die Fakten und Argumente, die sie später in der Diskussion mit dem Bürgermeister vorbringen wollten.

Hierzu bekamen sie von uns entsprechendes Material, das auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt war.


Gruppenarbeit
© Wacker

 

Für die Ausarbeitung der Argumentationsketten bekamen die Schüler 30 Minuten Zeit.

  Gruppenarbeit
© Wacker

Diskussionsrunde
© Wacker
 

Bei der 45-minütigen Diskussion mit dem Bürgermeister mussten die einzelnen Gruppen ihre Argumente vortragen und gleichzeitig den Argumenten der Gegenseite paroli bieten.

Jede Gruppe hatte einen Sprecher, jedoch waren alle anderen Schüler ebenso berechtigt, in die teilweise inhaltlich sehr intensive Diskussion einzugreifen.


Presseinterview mit Bürgermeister
© Wacker

 

Am Schluss musste der Bürgermeister sich entscheiden, ob er für oder gegen die Verlängerung der Betriebsgenehmigung des AKW Neckarwestheim ist.

Gegenüber der schnell herbeigeeilten lokalen Presse musste er seine Entscheidung rechtfertigen sowie über sein weiteres Vorgehen Auskunft geben.



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 04.11.2002