Info-Aktion gegen AKW Neckarwestheim

Hintergrund

Der Energie-Konzern EnBW ist der Betreiber des Atomkraftwerks Neckarwestheim I rund dreißig Kilometer nördlich von Stuttgart. Das aus dem Jahr 1976 stammende AKW gehört zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutsachland - und zu jenen mit den meisten meldepflichtigen Ereignissen. Trotzdem will die EnBW die Laufzeit des Kraftwerks verlängern, falls der Atomausstieg nach der Bundestagswahl im September bei einem Wahlsieg von CDU/CSU und FDP rückgängig gemacht wird.
Der EnBW-Konzern wirbt mit dem Slogan "Energie ist Verantwortung". Wenn der Konzern aber eine wirklich verantwortungsvolle Unternehmenspolitik verfolgen würde, dann würde er nicht auf Kraftwerke setzen, die nicht sicher sind. Hinzu kommt, dass die Endlagerung des ständig neu produzierten Atommülls weiter ungeklärt ist.

Info-Aktion

Am 08.08.2009 haben wir vom Team 50 plus (TFP) in der Stuttgarter Königstraße auf die doppelzüngige Unternehmenspolitik der EnBW aufmerksam gemacht.

Als Blickfang hatten wir ein Banner aufgespannt, auf dem der Schriftzug zu lesen war: "Energie ist Verantwortung! Deshalb: Neckarwestheim abschalten!" Eine längere Laufzeit dieses Atomkraftwerks bedeutet auch für Stuttgart ein unkalkulierbares Risiko.


© Fischer



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Zugleich informierten wir Passanten darüber, dass der Ausgang der Bundestagswahl im September entscheidend für die künftige Energiepolitik in Deutschland ist. Eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken würde den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen behindern.

Dabei hat Greenpeace in seiner Studie für ein nationales Energiekonzept bis 2020 (Download siehe unten) längst gezeigt, wie sich eine sichere Energieversorgung und erfolgreicher Klimaschutz mit erneuerbaren Energiequellen verwirklichen lassen.


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Download
Die Greenpeace-Studie: "Klimaschutz: Plan B. Nationales Energiekonzept bis 2020" (PDF-Datei, 1.090 kB) zeigt, wie sich Klimaschutz mit alternativen Energien verwiklichen lässt.
In unserem Infoblatt "Atomenergie: keine Rettung für das Klima" (PDF-Datei, 190 kB) widerlegen wir das Argument, dass Atomkraftwerke einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.
Lesen Sie zu den langfristigen Problemen durch die ungeklärte Endlagerung des Atommülls unsere Hintergrund-Broschüre "Atomkraft - schweres Erbe für die Zukunft", (PDF-Datei, 1.440 kB).


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 15.12.2009