Bleyer-Halle: Holz-Fenster mit FSC-Ökosiegel
| Holz-Alu-Fenster mit FSC-Siegel |
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Die letzten Urwälder der Erde werden seit Jahrzehnten rücksichtslos
geplündert. Alle zwei Sekunden wird Urwald von der Größe
eines Fußballfeldes vernichtet. Doch es gibt eine Alternative:
Holz aus Wäldern, die mit dem Ökosiegel des weltweit anerkannten
Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert sind. Dies gewährt
eine nachhaltige Waldbewirtschaftung in allen Nachhaltigkeitsdimensionen:
Ökologie, Ökonomie, Soziales. Weitere Infos zum FSC finden
Sie auf der Webseite des FSC
Deutschland.
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91 Fenster hat die gesamte Halle. Das Holz, aus dem sie gefertigt
sind, stammt aus einem FSC-zertifizierten Wald (siehe FSC-Zertifikat
oben).
Die Fenster wurden nicht, wie üblich, mit H-FCKW-haltigem
Montageschaum in die Maueröffnungen eingepasst, sondern mit
Hanf (siehe unten links). Hanf als Stopfwolle erfüllt die gleiche
Funktion wie Montageschaum: Er dämmt die Lücke zwischen
Fenster und Mauer. Er enthält aber nicht die Ozon- und Klimakiller
H-FCKW oder H-FKW. Für den Fensterbauer war das allerdings
nicht ganz so selbstverständlich, weil er seit Jahren den umweltschädlichen
Montageschaum gewohnt ist.
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© von Herrmann |
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Alle Fenster sind in Holz-Alu-Ausführung. Das bedeutet, dass
auf den Holzrahmen außen ein dünnes Alu-Profil als Wetterschutz
aufgesetzt ist. Dies verhindert das Verwittern des Holzes und umgeht
die Notwendigkeit, die Rahmen alle paar Jahre streichen zu müssen.
Dies wird als konstruktiver Holzschutz bezeichnet, denn das dünne
Alu-Profil steht ökologisch deutlich besser da, als ein reines
Alu-Fenster. Aus ökonomischer Sicht ist es so, dass Holz-Alu
etwa gleich viel kostet wie ein reines Alu-Fenster. Also war bei
der Planung der Bleyer-Halle die Entscheidung für eine Holz-Alu-Konstruktion
schnell getroffen.
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© von Herrmann
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© von Herrmann |

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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
05.08.2003
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