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Stuttgarter Zeitung vom 29. August 2001 Greenpeace lobt: Weniger Umweltkiller verbautTransparentaktion am neuen Kindergarten in GaisburgDer Bau des neuen städtischen Kindergartens am Gaisburger Klingenbach ist nach Meinung von Greenpeace Stuttgart "ökologisch wegweisend". Mit einem am Gebäude angebrachten großen Transparent hat die Gruppe dies am Dienstag unterstrichen. Von Dieter Schubert "Weniger Umweltkiller am Bau - Weiter so, Stuttgart", steht da jetzt zu lesen, und der Leiter des städtischen Hochbauamts, Wolfgang Matthias, der erst kurz vor der Aktion informiert worden war, "freut sich, wenn man auch mal was Positives bescheinigt bekommt". Wenngleich er anmerkt, dass die Aktivisten von Greenpeace ja nicht ganz korrekt den Weg aufs Dach genommen hätten. Das Team war dort hinauf mit Hilfe einer Leiter gestiegen. Nach den Worten von Greenpeace-Sprecher Matthias von Herrmann seien die Bemühungen der städtischen Bauämter zu loben, auf umweltschädliche Materialien wie PVC-Kunststoffe oder FCKW/FKW zu verzichten. So sei erfreulicherweise der Boden des zweigeschossigen, weitgehend aus Holz erstellten Kindergartens komplett mit Linoleum ausgestattet, das eine umweltfreundliche Alternative zum PVC-Bodenbelag darstelle. "Der Neubau dieses Kindergartens zeigt sehr schön, dass Umweltschutz am Bau möglich ist, wenn der Bauherr dies will", konstatieren die Stuttgarter Greenpeace-Vertreter. Jetzt fehle nur noch das politische O.K. des Technik- und Umweltausschusses im Gemeinderat, damit künftig alle städtischen Bauten umweltfreundlicher ausgeführt werden. Greenpeace erinnert in diesem Zusammenhang an einen in diesem Sinne lautenden Antrag von SPD, FDP und Freien Wählern im Gemeinderat vom 24. Juli und hofft, auch die CDU für dieses Anliegen zu gewinnen. Das städtische Hochbauamt habe mit dem jetzt nahezu fertigen Kindergarten, der voraussichtlich am 9.September eingeweiht werden kann, gezeigt, "dass Umweltschutz am Bau kein Hexenwerk ist".
Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 29.08.2001 |