Straßensanierung mit Umweltkillern

Hintergrund
Im Juni 1998 recherchierten wir auf Baustellen der Stuttgarter Bauämter. Dabei stießen wir auch auf die Sanierung der Pischek-Straße (Haltestelle Payerstraße Straßenbahn-Linie 15).
Baustellen-Recherche

Bei der Straßenbahn-Haltestelle Payerstraße (Linie 15) sanierte das Tiefbauamt im Juni 1998 den Fußgängerweg entlang der Straße Richtung Degerloch.

Dabei kamen "Jackodur"-Dämmplatten zum Einsatz, die mit klima- und ozonschädlichen teilhalogenierten Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen aufgeschäumt sind!

 

Gesamtansicht
© von Herrmann


verbaute Dämmplatte
© von Herrmann

 

Auf den Platten waren die Zulassungsnummer PA-III 2.2153 sowie der Markenname "Jackodur" aufgedruckt. Dadurch war eine Identifizierung einfach. Laut Deutschem Institut für Bautechnik in Berlin sind die Dämmplatten der Firma Gefinex-Jackon mit dieser Zulassungsnummer mit H-FCKW geschäumt.

Die einbetonierte ozon- und klimaschädliche Dämmplatte ragt an der Seite heraus. Hier wird über die nächsten Jahrzehnte hinweg stetig H-FCKW ausdünsten. Es handelt sich dabei um H-FCKW R 22 und H-FCKW R 142b.

  einbetonierte Dämmplatte
© von Herrmann


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 14.08.2000