PVC-Stand bei Stuttgarter Umwelt-Rallye

Hintergrund

Polyvinylchlorid (PVC) ist umweltschädlich und gefährlich. Für die Herstellung von PVC wird extrem viel Energie benötigt. Außerdem müssen reinem PVC sehr viele umwelt- und gesundheitsschädliche Zusatzstoffe wie Weichmacher, Flammschutzmittel und Stabilisatoren beigemischt werden. Im Fall eines Brandes entsteht starker hochgiftiger Qualm, der Ultragifte wie Dioxine und Furane enthält.
Dennoch ist PVC nach wie vor strak verbreitet: Man findet es beim Bau (zum Beispiel in Kabeln und Rohren), aber auch im Haushalt (zum Beispiel in Bodenbelägen und Plastik-Tischdecken). Sogar in Spielzeug für Babys wird PVC mit giftigen Weichmachern eingesetzt.

Info-Aktion

Um auf diese Gefahren hinzuweisen haben wir im Juni 1997 bei der Stuttgarter Umwelt-Rallye einen Stand zum Thema Polyvinylchlorid (PVC) eingerichtet.

Vielen Besuchern war nicht klar, wie umweltschädlich die Herstellung und Verwendung von PVC ist. Durch eine in Brand geratene Tischdecke aus PVC kann die ganze Wohnung mit Dioxin verseucht werden.


© Greenpeace-Gruppe Stuttgart


Zugleich informierten wir Interessierte über umweltfreundliche Alternativen zu PVC: So können beim Bau die Kabel stattdessen aus Polyethylen (PE) hergestellt werden, Rohre sind auch in Steingut erhältlich.

Auch im Haushalt ist Polyethylen (PE) eine Alternative. Außerdem sollte man auf Naturstoffe zurückgreifen, wie Bodenbeläge aus Kokos oder Baby-Spielzeug aus Holz.


© Greenpeace-Gruppe Stuttgart



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 13.01.2007