CDU-Fraktion verspricht Umweltschutz am Bau
Hintergrund
Die CDU-Fraktion des Stuttgarter Gemeinderates hat es am 24.7.01 im Umweltausschuss
abgelehnt, über einen Antrag von SPD,
FDP und Freien Wählern über den Verzicht auf umweltschädliche
Baustoffe abzustimmen. Dieser Antrag enthielt die Punkte, die seit
November 2000 im Umweltausschuss diskutiert werden.
Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart hatte der CDU im Vorfeld reichhaltig
Informationen zu PVC und FCKW zukommen lassen sowie Gesprächsangebote
gemacht. Die CDU-Stadträte wollten über den eineinhalbseitigen
Antrag nicht sofort abstimmen, obwohl alle Fakten seit Monaten bekannt
sind. Die Entscheidung wurde auf September 2001 vertagt. Gegen diese Blockadehaltung
demonstrierten wir nach der Sitzung des Umweltausschusses. Lesen Sie dazu
auch unsere Presseerklärung.
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| Aktion beim Umweltausschuss |
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Bei einer spontanen Protest-Aktion gegen die Blockadehaltung der
Stuttgarter CDU im Bezug auf PVC- und FCKW-Verzicht stellten wir
nach Beendigung der Ausschuss-Sitzung ein Banner auf. Es zeigte
einen großen Umweltteufel und die Aufschrift: "Stoppt
Umweltkiller am Bau!"
Die Entscheidung, ob bei städtischen Baumaßnahmen in
Zukunft auf die umweltschädlichen Baustoffe FCKW/FKW und PVC
verzichtet werden soll, ist auf Antrag der CDU-Stadträte auf
September 2001 vertagt.
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Radio-Interviews mit Stadträten und Diskussionen über
PVC und FCKW/FKW.
Die Greenpeace-Aktivisten verteilten an die Lokalpolitiker die
aktuelle Presseerklärung.
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Wenn Sie den RealPlayer 8 (download
für Windows 95/98; 9,8 MB) installiert haben, können sie sich die
folgenden Interview-Teile online anhören.
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| Ergebnis |
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Auch Sie als user hatten die Möglichkeit, die CDU per E-mail
aufzufordern, im September 2001 für den Verzicht auf die Umweltkiller
PVC und FCKW zu stimmen. An dieser E-mail-Aktion haben so viele
Leute teilgenommen (Danke!), dass die CDU-Fraktion im September
2001 für den Verzichtsantrag stimmen wird: Am 8.8.2001 meldete
sich Stadtrat Schmid (CDU) bei der Greenpeace-Gruppe Stuttgart schriftlich.
Er schrieb, dass die CDU gleich nach der Sommerpause bereit sei,
über den Antrag von SPD, FDP und
Freien Wählern über den Verzicht auf umweltschädliche
Baustoffe zu entscheiden. Greenpeace wird die CDU beim Wort
nehmen.
Auch die Stuttgarter Zeitung beschäftigte sich mit dem Vorgang:
Artikel und Kommentar.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
06.03.2002
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