Aktion Stromwechsel

Hintergrund
Im Herbst 1998 begannen wir in mit der Aktion Stromwechsel. Damals sammelte Greenpeace Mitmacher, die zu einem Ökostromanbieter wechseln wollten, der nach folgenden Kriterien arbeiteten sollte: maximal 50% Strom aus hocheffizienten Gaskraftwerken, 1% Photovoltaik, 25% Wasserkraft, 5% Windenergie, 19% Biomasse und keinerlei Verbindungen zu Atomstromkonzernen.
Infostände


© von Herrmann
 

Hierfür sammelten wir zusammen mit den anderen Greenpeace-Gruppen in Deutschland 60000 Interessenten.
Wir führten Stände zu verschiedenen Anlässen durch, so am 5. Juni 1999 beim "Tag der Umwelt". Hier interessierten sich ca. 1200 Passanten für die Aktion Stromwechsel.


Wir informierten über die Hintergründe. Ein besonders wichtiges Argument war für uns der bevorstehende Wechsel des Greenpeace Büros in Hamburg ab dem 1. Juli zu alternativen Stromversorgern. Auch die Art, wie das örtliche Energiever- sorgungsunternehmen NWS mit Versuchen umgeht, sauberen Strom zu beziehen, lösten zum Teil große Zustimmung zu unserer Aktion aus.

 


© von Herrmann



© Trucksäß

 


Mit diesem Stillleben aus einem tragbaren Atomkraftwerk, einem großen Schalter und einem Windkraftwerksmodell forderten wir in den Monaten zuvor tausende Passanten auf der Königstrasse auf mit uns zusammen den Stromwechsel zu vollziehen.

Ergebnis

Über unsere Aktivitäten zum Tag der Umwelt berichteten die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten.

Die Greenpeace-Kriterien konnte keiner der noch jungen Ökostromversorger erfüllen und so gründete Greenpeace die Genossenschaft Greenpeace energy.



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 29.09.2000