Atomausstieg - sofort möglich für jedermann

Hintergrund
Am 26.4.2001 jährte sich zum 15. Mal die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Dies nahmen wir zum Anlass, die Passanten in der Stuttgarter Fußgängerzone mit einer Infoaktion über Atomstrom zu informieren. Außerdem zeigten wir ihnen die Möglichkeit, zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu wechseln, der keinen Atomstrom im Angebot hat. Lesen Sie dazu auch unsere Presseerklärung. Die Stuttgarter Nachrichten kündigten unsere Infoaktion am Tag zuvor an.

Mit einem Banner im Hintergrund wiesen wir auf den 15. Jahrestag des Tschernobyl-GAUs hin. Wir forderten die Bevölkerung auf, zu ökologischen Stromanbietern zu wechseln.

Wir verteilten Infomaterial: Auf einem Infoblatt (Vorderseite, 10 kB; Rückseite, 25 kB) haben wir die wichtigsten Informationen rund um Atomstrom zusammengestellt. Außerdem nennen wir vier Ökostrom-Anbieter, die aus Greenpeace-Sicht empfehlenswert sind, darunter Greenpeace energy e.G.

  Banner "15 Jahre Tschernobyl"
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  Greenpeace informiert
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Die Stuttgarter Bevölkerung bezieht über 80% Atomstrom von den Neckarwerken Stuttgart. Diesen Missstand symbolisierte unsere Attrappe eines Atomkraftwerks.

Die Alternative zu Atomstrom ist Strom aus regenerativen Energiequellen. Das Modell einer Windkraftanlage stand als Stellvertreter für den regenerativen Energie-Mix aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse.

  Attrappe eines Atomkraftwerks
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  im Hintergrund: Windkraftmodell
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Gesamtansicht
© Schaffeld

 

Die Bürger waren an unseren Informationen interessiert, zumal viele von ihnen nicht wussten, wie einfach der Stromwechsel in der Tat ist.

Wir konnten in vielen Gesprächen deutlich machen, dass die regenerativen Energiequellen genauso leistungsfähig sind wie die konventionellen. Jedoch sind regenerative Energiequellen nicht für den Treibhauseffekt oder für jahrtausende strahlenden Atommüll verantwortlich.

  noch mehr Infos...
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Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 21.05.2001