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Presseerklärung vom 18. Oktober 2002 Gretchenfrage gelöst: "Wie hast Du's mit dem Strom?""Biomarkt Stuttgart" bezieht Ökostrom - Greenpeace-Gruppe Stuttgart erfolgreichStuttgart, 18.10.2002 - Der Naturkostladen "Biomarkt Stuttgart" in der Neckarstr. 152A (am Stöckach) wechselt zum Ökostromanbieter Greenpeace energy e.G. und wird dadurch zur atomstromfreien Zone. Das ist das erste Ergebnis des Projektes "Stromwechsel" der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. Ladeninhaber Karl Hässner bringt dazu zusammen mit Greenpeace-Mitgliedern am Samstag, 19.10.2002 um 11 Uhr eine Tafel mit der Aufschrift "Greenpeace energy - atomstromfreie Zone" am Ladeneingang an. "Endlich werden nicht nur unsere Waren, sondern auch unser Strom umweltfreundlich erzeugt", freut sich Karl Hässner. "Damit können wir einen wichtigen Beitrag zum Atomausstieg und zum Klimaschutz leisten." "Der Atomausstieg ist für jedermann sofort möglich, und zwar ganz unkompliziert durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Wie einfach dies sogar für Gewerbekunden geht, demonstriert der Biomarkt Stuttgart' durch seinen Wechsel zu Greenpeace energy. Die Entsorgung des Atommülls ist ungelöst und die ersten Folgen der Klimakatastrophe spüren wir bereits überdeutlich" sagt Julian Mattheis von der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. Julian Mattheis weiter: "Wir fordern alle Naturkostläden auf, sich ebenfalls die Gretchenfrage nach dem Strom zu stellen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln." Der Anstoß zum Wechsel des Stromanbieters kam von der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. Im Rahmen ihres Projektes "Stromwechsel ... nicht nur Salat ist grün" informierten die Umweltschützer innerhalb des letzten Jahres Besitzer und Kunden von Stuttgarter Naturkostläden über die Möglichkeit, Ökostrom statt Kohle- oder Atomstrom zu beziehen. Die Idee: Wer Ökolebensmittel kauft, will auch gerne Ökostrom beziehen. Der Markt der Energie-Versorgungsunternehmen ist vielschichtig und daher für den Bürger sehr unübersichtlich. Einige Energie-Versorger vermarkten Strom aus alten Wasserkraftanlagen als Ökostrom zu überhöhten Preisen. Ein Umweltnutzen durch Ökostrom entsteht aber nur, wenn dafür neue Anlagen für regenerative Energie wie Windräder, Biomasse-Anlagen oder Solaranlagen gebaut werden. Ökostrom-Anbieter wie Greenpeace energy e.G. investieren gezielt in Neuanlagen, so dass Kunden nach zwei bis drei Jahren ihren Strom komplett aus diesen Neuanlagen beziehen. Der Ausbau der umweltfreundlichen erneuerbaren Energien ist damit gesichert. Greenpeace energy e.G. ist eine Einkaufsgenossenschaft für umweltfreundlich erzeugten Strom. Greenpeace hat diese Genossenschaft 1999 gegründet, um im undurchsichtigen Markt der Stromanbieter ein Zeichen für mehr Ökostrom zu setzen. Greenpeace energy e.G. hat inzwischen bundesweit 16.000 Kunden und 10.000 Genossenschafts-Mitglieder, die durch Genossenschaftsanteile die finanzielle Unabhängigkeit von Greenpeace energy e.G. sichern. Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 01.11.2002 |