Super-KAU statt Super-GAU: Deutsche KKWs aufessen

Hintergrund

Mit einer ungewöhnlichen Aktion machten wir am 23.05.2002 auf den Ökostrom-Anbieter Greenpeace energy eG aufmerksam: Vor der Mensa der Uni Stuttgart verteilten wir an Studenten und Uni-Mitarbeiter essbare Atomkraftwerke, so genannte Keks-Kraftwerke (KKW). Wir forderten sie damit auf, den atomaren Super-GAU in Deutschland zu verhindern, indem sie zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln. So kann jeder dazu beitragen, dass dreckiger Strom aus Atomkraft und Kohle keine Chance mehr hat.

Herstellung der Keks-Kraftwerke

750 Keks-Kraftwerke stellten die Mitglieder des Arbeitskreises Energie her, das ging nur in mehrstündiger Teamarbeit.

Das Fundament der "Atom-Kekskraftwerke" besteht aus biologisch und ökologisch hergestellten Keksen.

  Greenpeace baut KKWs :-)
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erst die Reaktor-Kuppel ...
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... dann der Schornstein
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Zunächst wird die "Reaktorkuppel" mit Zuckerguss auf dem Fundament fixiert, dann wird der Schornstein daneben festgeklebt ... und fertig ist das essbare Atomkraftwerk.

Atomkraftwerke sind in der Realität jedoch nicht so harmlos: Der Atommüll verseucht die Landschaft, die Tiere, die Menschen. Die Entsorgung des Atommülls ist bis heute nicht geklärt. Das Restrisiko eines Atomunfalls bleibt trotz aller technischen Nachrüstungen weiter bestehen. Nur der Wechsel zu einem Ökotrom-Anbieter vermeidet diese Gefahren, da der Ökostrommix keinen Atomstrom enthält.

Verteilen der Keks-Kraftwerke an der Uni-Mensa
Keks-Kraftwerke in der Verpackung
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Die Keks-Kraftwerke verpackten wir in bunte Zettel. Diese enthielten Infos zu den Gefahren der Stromerzeugung durch Atomkraft, Kohle und Erdöl. Die Alternative? Zum Ökostrom-Anbieter Greenpeace energy eG wechseln!

  Studenten und ...
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... Uni-Mitarbeiter freuen sich über unsere KKWs
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Das Interesse an den Keks-Kraftwerken als "Nachtisch" sowei an den Infos zu Greenpeace energy war groß bei den Mensa-Besuchern.

  Infos über Greenpeace energy eG
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Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 26.05.2002