|
Stuttgarter Wochenblatt vom 02. Mai 2002 "Atomausstieg" in Stuttgart-OstGreenpeace-Gruppe informiert am kommenden Samstag am Stöckach über Ökostrom-AnbieterS-OST - Ökostrom ist teuer, Atomstrom ist billig - so lautet ein gängiges Vorurteil. Doch stimmt das wirklich? Am kommenden Samstag, den 4. Mai informiert die Greenpeace-Gruppe Stuttgart über Ökostrom. Zwischen 10 und 13 Uhr beraten sie im Naturkostladen "Biomarkt Stuttgart" (Neckarstraße 152a am Stöckach) Bürger über den Wechsel des Stromanbieters und stellen Ökostrom-Anbieter vor. Julian Mattheis ist der Meinung, dass der Atomausstieg für jeden möglich ist: "Ökostrom ist nicht nur umweltfreundlich. Wir zeigen vor Ort, wie einfach und kostenneutral der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist." Seit der Liberalisierung des Strommarktes hat der Verbraucher die freie Wahl zwischen den Anbietern. Theoretisch kann sich jeder den für ihn günstigsten Energielieferanten aussuchen - praktisch gestaltet sich dies jedoch oft sehr kompliziert. Der Markt der Energieversorgungsunternehmen ist vielschichtig und daher für den Bürger sehr unübersichtlich. Hinzu kommt, dass einige Energieversorger Strom aus längst abgeschriebenen Wasserkraftwerken als Ökostrom zu überhöhten Preisen verkaufen, gleichzeitig aber weiterhin Atomstrom oder klimaschädlichen Kohlestrom erzeugen und nicht in regenerative Energieanlagen investieren. Eine mögliche Alternative bietet die von Greenpeace 1999 gegründete "Greenpeace energy". Diese Einkaufsgenossenschaft für umweltfreundlich erzeugten Strom hat mittlerweile 15.000 Kunden und 10.000 Genossenschaftsmitglieder, die durch ihre Anteile die finanzielle Unabhängigkeit von Greenpeace energy sichern. Im Internet gibt es unter http://stromwechsel.greenpeace-stuttgart.de weitere Informationen. Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 07.05.2002 |