Protest-Aktion vor AKW Neckarwestheim

Hintergrund

Das aus dem Jahr 1976 stammende Atomkraftwerk Neckarwestheim rund dreißig Kilometer nördlich von Stuttgart ist eines der ältesten in Deutschland. Obwohl das AKW nach 28 Jahren Betrieb immer wieder durch Störfälle von sich reden macht, soll es laut Wunsch des Betreibers noch weitere 19 Jahre in Betrieb bleiben. Dabei hat es in der Vergangenheit zahlreiche schwere Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften und viele Fälle von Schlamperei bei Betrieb und Wartung der Anlage gegeben.

Protest-Aktion

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen haben wir am 31.01.2004 vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim protestiert.

Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart hielten brennende Fackeln und ein Banner mit der Aufschrift: "Atommüll-Produktion stoppen! AKW Neckarwestheim abschalten!"


© Greenpeace


Greenpeace hat in seiner Studie "Risiko Restlaufzeit" (Download siehe unten) die besonderen Sicherheitsprobleme der vier ältesten deutschen Atomkraftwerke analysiert. Neben dem AKW Neckarwestheim sind auch die AKWs Biblis A und Biblis B in Südhessen sowie das AKW Brunsbüttel an der Unterelbe berücksichtigt.

Das Ergebnis: Nur ein sofortiges Abschalten schafft wirkliche Sicherheit!


© Greenpeace

Download
In der Zusammenfassung der Studie "Risiko Restlaufzeit. Probleme und Schwachstellen der vier ältesten deutschen Atomkraftwerke" (PDF-Datei, 99 kB) können Sie nachlesen, welche Sicherheitsgefahren eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten mit sich bringen würde.
In unserer umfangreichen Hintergrund-Broschüre "Atomkraft - schweres Erbe für die Zukunft" (PDF-Datei, 1.440 kB) erläutern wir, welche Bedrohungen von Strahlenrisiko, Atommüllbergen und Reaktorunfällen für die Umwelt ausgehen und wie eine ökologische Energiewende aussehen kann.
Lesen Sie in unserem Infoblatt "Atomenergie: keine Rettung für das Klima" (PDF-Datei, 190 kB), weshalb Atomkraftwerke kein Ausweg für den Klimaschutz sind und warum nur eine grundlegende Wende in der Energiepolitik dem Treibhaus-Effekt wirksam entgegensteuern kann.
Die Studie "Chance Atomausstieg. Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten" (PDF-Datei, 275 kB) zeigt, dass durch die Stilllegung von Atomkraftwerken unter dem Strich mehr Arbeitsplätze geschaffen werden als verloren gehen.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 14.11.2009