Machen Sie Ihren persönlichen Atomausstieg!

Hintergrund

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes in Deutschland können Stromkunden ganz leicht ihren Lieferanten wechseln. Der neue Wettbewerb hat dazu geführt, dass viele Anbieter von Billigstrom auf dem Markt aufgetaucht sind. Doch was viele Verbraucher nicht wissen: Billigstrom ist Atomstrom!


© Flierl


Solche Billigangebote werden nur dadurch möglich, dass Strom aus jahrzehntelang hoch subventionierten und längst abgeschriebenen Atomkraftwerken jetzt zu Dumpingpreisen auf den Markt kommt. Die Stromkonzerne wollen durch ihre aggressive Preispolitik neue Marktanteile erobern und gleichzeitig alternative Anbieter aus dem Strommarkt fernhalten.

Wechseln Sie zu Öko-Strom!

Falls Sie Ihren Strom nicht bloß möglichst billig beziehen wollen, sondern mit Ihrem Kaufverhalten auch einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten, können Sie das leicht tun. Es gibt inzwischen eine Reihe von Öko-Strom-Anbietern. Ihr persönlicher Atomausstieg ist möglich! Wer auf umweltfreundlichen Strom umsteigt, kann gefährlichen Atomstrom und klimazerstörenden Kohlestrom vom Markt verdrängen helfen. Der Strommarkt wird wie ein See aus vielen Quellen gespeist - und je mehr saubere Energie hineinfließt, desto mehr Atom- und Kohlestrom muss weichen!


© Varnhorn/Greenpeace


Für Öko-Strom gibt es drei Modelle:
Beim Aufschlagmodell zahlen Sie auf Ihre normale Stromrechnung einen Öko-Aufpreis, mit dem saubere Kraftwerken gefördert werden. Sie bleiben aber bei Ihrem alten Anbieter, der Sie weiter mit Atom- oder Kohlestrom beliefert und Sie als Kunden behält.
Beim Jahresmengenmodell wird Ihre verbrauchte Strommenge irgendwo und irgendwann im laufenden Jahr mit sauberen Energieanlagen produziert. Sie werden aber häufig weiter mit Atom- oder Kohlestrom beliefert und der Bau umweltfreundlicher Kraftwerke kommt nur langsam voran.
Nur beim Vollversorgungsmodell ändert sich der Strommarkt wirklich! Denn nur bei diesem Modell wird der Öko-Strom zeitgleich mit Ihrem Verbrauch rund um die Uhr das ganze Jahr produziert und geliefert. Nur in diesem Fall werden für Sie rasch neue, umweltfreundliche Kraftwerke gebaut. Und nur bei diesem Modell werden Atom- und Kohlestrom aus dem Strommarkt verdrängt.


Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen, die Strom nach ökologischen Gesichtspunkten erzeugen und vermarkten. Einen Vergleich der wichtigsten Öko-Strom-Anbieter (Stand: Januar 2008) finden Sie in unserer Übersicht (PDF-Datei, 58 kB).

Unter diesen Unternehmen gibt es mehrere, die bundesweit sauberen Strom nach dem Vollversorgungsmodell anbieten. Hierzu gehören EWS Schönau GmbH, die Lichtblick GmbH oder die Naturstrom AG.

Wechseln Sie zu Greenpeace Energy!

Die mit Abstand strengsten ökologischen Ansprüche erfüllt die Greenpeace-Einkaufsgenossenschaft für umweltfreundlichen Strom, Greenpeace Energy e.G.! Die Genossenschaft bietet nicht nur Öko-Strom nach dem zeitgleichen Vollversorgungsmodell an. Sie ist von Atom- oder Kohlestrom-Konzernen unabhängig. Greenpeace energy garantiert, dass seine Kunden spätestens fünf Jahre nach Vertragsabschluss mit Öko-Strom aus neu gebauten Kraftwerken beliefert werden. Außerdem legt die Genossenschaft ihre Anlagen und ihren Strommix offen. Und Greenpeace energy erzeugt mindestens ein Prozent seines Stroms aus besonders sauberer Solarenergie.

Falls Sie noch Fragen haben, lesen Sie die Kriterien von Greenpeace für sauberen Strom (PDF-Datei, 62 kB) sowie Fragen & Antworten zum Strom von Greenpeace Energy eG (PDF-Datei, 154 kB).


© Greenpeace Energy



© Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bestätigt, dass Greenpeace energy aus Umweltsicht besonders empfehlenswert ist und beim Stromwechsel einen guten Service bietet.


© Stiftung Warentest
Kontakt
Wenn Sie zu Greenpeace Energy wechseln möchten, um künftig umweltfreundlichen Strom zu beziehen, können Sie hier Kontakt aufnehmen und sich weiter informieren:
Greenpeace Energy e.G.
Schulterblatt 120
20357 Hamburg

Tel.: (040) 808 110 330
Fax: (040) 808 110 333
info@greenpeace-energy.de
www.greenpeace-energy.de

Download:
Die Fachleute von Greenpeace Energy haben zahlreiche Stromspartipps für Haushalt (PDF-Datei, 98 kB) und Büro (PDF-Datei, 96 kB) erarbeitet, mit denen Sie nicht nur eine Menge für die Umwelt tun können, sondern auch viel Geld sparen.
Ein häufiges Argument gegen die Stilllegung von Atomkraftwerken ist, dass dadurch viele Arbeitsplätze verloren gehen würden. Greenpeace hat aber mit Hilfe der Studie "Chance Atomausstieg. Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten" (PDF-Datei, 275 kB) nachgewiesen, dass durch AKW-Stilllegungen sogar zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 01.10.2011