Presseerklärung vom 29. Januar 2005

Jetzt zu sauberem Strom wechseln

Kunden können Einfluss auf die Art der Stromerzeugung nehmen

Aalen, 29.01.2005 - Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart informieren am Samstag, den 29. Januar 2005 von 9 bis 15 Uhr auf dem Markplatz in Aalen zum Thema "Stromwechsel". Denn Bürger, die nicht nur Glühbirnen durch Energiesparbirnen austauschen, sondern auch den Stromanbieter wechseln, erhöhen den Anteil an regenerativen Energieversorgungsanlagen.

"Es ist schade, dass das umweltfreundliche Verhalten von vielen Bürgern bei der Wahl des Stromanbieters aufhört. Dabei kann man gerade als Verbraucher direkten Einfluss auf die Art der Stromerzeugung nehmen. Der Stromwechsel ist kinderleicht durchzuführen und hier in Aalen beinahe zum gleichen Preis für die verbrauchte Kilowattstunde möglich." sagt Tahir Karaca, Energieexperte der Greenpeace-Gruppe Stuttgart.

Sauberer Strom wird zu hundert Prozent aus Sonne, Wasser, Wind sowie Biomasse und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung hergestellt. "Wer seinen Geldstrom für den elektrischen Strom umlenkt, kann Tanker- und Ölkatastrophen verhindern und einen Beitrag zur Reduzierung von Klimaveränderungen infolge des Treibhauseffektes leisten. Nur durch zügigen Ausbau regenerativer Energieerzeugungsanlagen können klimaschädlicher Kohlestrom, ressourcenvernichtender Ölstrom und unverantwortlicher Atomstrom zunehmend ersetzt werden." regt Karaca an.

Wer mit seiner Stromrechnung nicht länger Atom- und Kohlekraft finanzieren möchte, hat Alternativen. Um im Dschungel der Ökostromanbieter Durchblick zu bekommen, sind Kriterien entwickelt worden. Das wichtigste Kriterium ist der zeitnahe Neubau von regenerativen Energieversorgungsanlagen.

Karaca weiter: "Haben Sie einen eigenen Strom-Zähler, steht dem Stromwechsel nichts mehr im Wege. Egal wo Sie wohnen und egal ob Sie als Mieter oder Eigentümer, ob Sie als Privathaushalt, Freiberufler oder Unternehmer den Strom beziehen. So viel Ökostrom wie Sie verbrauchen, wird in das bestehende Leitungsnetz eingespeist. Eine sichere Stromversorgung ist in jedem Fall garantiert. Die Betreuung des Stromnetzes übernimmt der lokale Stromanbieter, der vom neuen Stromanbieter dafür bezahlt wird."



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 16.02.2005