EnBW verschenkt die Zukunft unserer Kinder

Hintergrund

Der Energiekonzern "Energie Baden-Württemberg" (EnBW) hat in der Weihnachtszeit eine publikums- und medienwirksame PR-Kampagne gestartet. Ein EnBW-Truck steuert verschiedene Kommunen im "Ländle" an und spendete Spielzeug und andere Dinge an Einrichtungen für Kinder. Zugleich bewarb der Energiekonzern seinen Strom als kinderfreundlich: Überall war unübersehbar zu lesen: "Ein Geschenk für unsere Kinder. Die Energie der Zukunft".
EnBW unterschlägt dabei, dass sein Strom zu 46,5 Prozent aus Atomkraftwerken stammt. Der Konzern setzt damit wie kein anderer deutscher Stromanbieter auf diese veraltete und gefährliche Technologie. Atommüll strahlt über zehntausende von Jahren und gefährdet dadurch die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder. Greenpeace fordert dagegen den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie.

Protest-Aktion

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, haben wir am 23.12.2008 auf dem Stuttgarter Schlossplatz vor dem EnBW-Truck gegen die Irreführung durch den Atomkonzern protestiert. Teils in blauen Greenpeace-Westen, teils in roten Nikolaus-Kostümen sangen wir umgetextete, EnBW-kritische Weihnachtslieder.

Auf unserem Banner war zu lesen: "EnBWs Geschenk für unsere Kinder: Strahlender Müll aus 46 Prozent Atomstrom!" Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.


© Leinmüller



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Außerdem verteilten wir an Passanten unser Informationsmaterial, in dem wir über die Herkunft des EnBW-Stroms informierten und über die Gefahren der Atomenergie informierten. Allen Interessierten stellten wir auch das alternative Energiekonzept von Greenpeace vor (Download siehe unten).

Unsere Aktion stieß bei den Passanten auf reges Interesse. Zahlreiche Menschen kamen durch unsere Argumente ins Grübeln und sahen die EnBW plötzlich mit anderen Augen.


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Download
Die Greenpeace-Studie: "Klimaschutz: Plan B. Nationales Energiekonzept bis 2020" (PDF-Datei, 1.090 kB) zeigt, wie sich Klimaschutz mit alternativen Energien verwiklichen lässt.
In unserem Infoblatt "Atomenergie: keine Rettung für das Klima" (PDF-Datei, 190 kB) widerlegen wir das Argument, dass Atomkraftwerke einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.
Lesen Sie zu den langfristigen Problemen durch die ungeklärte Endlagerung des Atommülls unsere Hintergrund-Broschüre "Atomkraft - schweres Erbe für die Zukunft", (PDF-Datei, 1.440 kB).


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 21.02.2009