Info-Aktion vor EnBW-Geschäftstelle
| Hintergrund |
| Der vom Energiekonzern "Energie Baden-Württemberg"
(EnBW) produzierte Strom stammt zu 46,5 Prozent aus Atomkraftwerken.
Der Konzern setzt damit wie kein anderer deutscher Stromanbieter
auf diese veraltete und gefährliche Technologie. Das problematischste
Beispiel der EnBW-Kraftwerke ist das Atomkraftwerk Neckarwestheim
rund dreißig Kilometer nördlich von Stuttgart. Der
aus dem Jahr 1976 stammende Block I des AKWs gehört zu den
ältesten Atomkraftwerken in Deutschland - und zu jenen mit
den meisten meldepflichtigen Ereignissen.
Der EnBW-Konzern wirbt mit dem Slogan "Energie ist Verantwortung".
Wenn der Konzern aber eine wirklich verantwortungsvolle Unternehmenspolitik
verfolgen würde, dann würde er nicht auf Kraftwerke setzen,
die nicht sicher sind. Hinzu kommt, dass die Endlagerung des ständig
neu produzierten Atommülls weiter ungeklärt ist.
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| Info-Aktion |
| Deshalb haben wir am 09.05.2009 vor der EnBW-Geschäftsstelle
gegenüber des Stuttgarter Hauptbahnhofs gegen die doppelzüngige
Unternehmenspolitik der EnBW protestiert.
Greenpeace hat in seiner Studie für ein nationales Energiekonzept
bis 2020 (Download siehe unten) längst gezeigt, wie sich eine
sichere Energieversorgung und erfolgreicher Klimaschutz mit erneuerbaren
Energiequellen verwirklichen lassen. |
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© Fischer
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
16.12.2009
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