Info-Stand zu EnBW-AKW Neckarwestheim
| Hintergrund |
| Der vom Energiekonzern "Energie Baden-Württemberg"
(EnBW) produzierte Strom stammt zu 46,5 Prozent aus Atomkraftwerken.
Der Konzern setzt damit wie kein anderer deutscher Stromanbieter
auf diese veraltete und gefährliche Technologie. Das problematischste
Beispiel der EnBW-Kraftwerke ist das Atomkraftwerk Neckarwestheim
rund dreißig Kilometer nördlich von Stuttgart. Der
aus dem Jahr 1976 stammende Block I des AKWs gehört zu den
ältesten Atomkraftwerken in Deutschland - und zu jenen mit
den meisten meldepflichtigen Ereignissen.
Normalerweise würde der Block I des Kraftwerks im Juli 2009
vom Netz gehen, weil die im Atomausstieg vereinbarte Reststrommenge
dann aufgebraucht wäre. Der EnBW ist es aber durch einen Trick
gelungen, die Laufzeit des Alt-AKWs bis voraussichtlich Anfang 2010
hinauszuzögern - also bis nach der Bundestagswahl im September
2009. Das AKW Neckarwestheim I wurde nur gedrosselt betrieben! Falls
der Atomausstieg bei einem Wahlsieg von CDU/CSU und FDP rückgängig
gemacht wird, will die EnBW das Kraftwerk bis 2017 weiter betreiben.
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| Info-Aktion |
| Die EnBW wirbt mit dem Slogan "Energie ist
Verantwortung". Wenn der Konzern aber wirklich eine verantwortungsvolle
Unternehmenspolitik verfolgen würde, dann würde er nicht
am maroden AKW Neckarwestheim I festhalten.
Am 20.06.2009 haben wir mit einem Infostand in der Stuttgarter
Königstraße auf die doppelzüngige Unternehmenspolitik
der EnBW aufmerksam gemacht. Diese Aktion war nicht unsere erste
gegen den Konzern! So hatten wir bereits im Mai
2009 vor der EnBW-Geschäftstelle demonstriert.
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© Fischer
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
16.12.2009
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