Protest bei FDP gegen Atom-Mogelpackung
| Hintergrund |
| Am 27.10.2009 hatte der Ende September neu gewählte
17. Deutsche Bundestag seine konstituierende Sitzung. Am Tag darauf
wurden Bundeskanzlerin Angele Merkel und die Minister ihrer neuen
schwarz-gelben Koalition vereidigt und nahmen ihre Arbeit auf. Eines
der im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben ist die Aufweichung
des Atomausstiegs: Die Laufzeiten vermeintlich "sicherer"
Atomkraftwerke sollen verlängert werden, weil sich mit ihnen
leicht viel Geld verdienen lässt.
CDU/CSU und FDP rechtfertigen die Verlängerung der Laufzeiten
damit, dass durch den billig produzierten Strom zusätzliche
Einnahmen für den Bund gewonnen werden sollen. Ein Teil der
Gewinne durch Atomstrom soll nämlich in einen sogenannten "Energiefonds"
fließen, um mit diesem Geld die Erforschung erneuerbarer Energiequellen
zu fördern. Dabei wird ignoriert, dass Atomkraftwerke nicht
sicher sind und dass die Endlagerung des ständig neu produzierten
Atommülls weiter ungeklärt ist.
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| Lobby-Aktion |
| Um gegen die Aufweichung des Atomausstiegs zu protestieren,
haben wir am 27.10.2009 die Stuttgarter Geschäftsstelle
der FDP in der Rotebühlstraße besucht.
Dort überreichten wir symbolisch eine "Mogelpackung",
denn eine solche ist der von Union und FDP geplante "Energiefonds".
Statt die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen zu fördern,
würde der Fonds nämlich nur den Betrieb riskanter Atomkraftwerke
weiter rechtfertigen. |
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© Fischer
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
31.10.2009
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