Protest bei Kunstmarkt in Neckarwestheim
| Hintergrund |
| Der Energie-Konzern EnBW ist der Betreiber des Atomkraftwerks
Neckarwestheim rund dreißig Kilometer nördlich von Stuttgart.
Normalerweise wäre der Block I des Kraftwerks im Juli 2009
vom Netz gegangen, weil die im Atomausstiegsvertrag vereinbarte
Reststrommengen dann aufgebraucht gewesen wäre. Der EnBW ist
es aber gelungen, die Laufzeit des aus dem Jahr 1976 stammende Alt-AKWs
durch einen Trick bis voraussichtlich Anfang 2010 hinauszuzögern
- also bis nach der Bundestagswahl im September 2009. Das AKW Neckarwestheim
I wurde nur gedrosselt betrieben! Die EnBW will unter der neuen
schwarz-gelben Bundesregierung durchsetzen, dass sie das Kraftwerk
bis 2017 weiter betreiben darf.
Die EnBW wirbt mit dem Slogan "Energie ist Verantwortung".
Wenn der Konzern aber wirklich eine verantwortungsvolle Unternehmenspolitik
verfolgen würde, dann würde er nicht an einem AKW festhalten,
das zu den ältesten deutschen Atomkraftwerken gehört und
die zweitmeisten meldepflichtigen Ereignisse hat.
|
 |
| Info-Aktion |
| Um auf die doppelzüngige Unternehmenspolitik
der EnBW aufmerksam zu machen, haben wir am 28.11.2009 erneut vor
dem Atomkraftwerk Neckarwestheim protestiert. An diesem Tag fand
dort nämlich wie jedes Jahr ein Kunst- und Handwerkermarkt
statt.
Wir informierten die Besucher des Marktes und verteilten zahlreiche
Flugblätter. Außerdem zeigten wir Banner, auf denen zu
lesen war: "Energie ist Verantwortung! Deshalb: Neckarwestheim
abschalten!" Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.
|
 |
 
© Glensor
|
 |
| Download |
| |

Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
17.12.2009
|