Suche nach Atommüll-Endlager in Stuttgart
| Hintergrund |
| Die Bundesregierung von CDU/CSU und FDP sowie die
baden-württembergische Landesregierung von CDU und FDP wollen
den unter der früheren rot-grünen Bundesregierung vereinbarten
Atomausstieg aufweichen. Die Laufzeiten vermeintlich "sicherer"
Atomkraftwerke sollen verlängert werden, weil sich mit
ihnen leicht viel Geld verdienen lässt. Das wirft zwei riesige
Probleme auf:
Zum einen sollen Alt-Reaktoren am Netz bleiben, wie das aus dem
Jahr 1976 stammende Atomkraftwerk Neckarwestheim I rund dreißig
Kilometer nördlich von Stuttgart. Es gehört zu den
ältesten deutschen Kernkraftwerken und zu jenen mit den meisten
meldepflichtigen Ereignissen. Und zum anderen würde noch mehr
hochradioaktiver Atommüll produziert, für den es immer
noch kein Endlager gibt. In Deutschland fallen jährlich
rund 400 Tonnen hochradioaktiver Abfall an.
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| Protest-Aktion |
| Um auf das Problem der Endlagerung von Atommüll
und auf die gefährliche Politik von Schwarz-Gelb aufmerksam
zu machen, haben wir am 19.06.2010 symbolisch nach einem atomaren
Endlager in Stuttgart gesucht. Aktivisten in weißen "Schutzanzügen"
rollten gelbe "Atomfässer" durch die Königstraße
und lagerten sie auf dem Schlossplatz ein.
Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung
und unsere Broschüre "Atomkraft
- schweres Erbe für die Zukunft" (PDF-Datei, 1.440
kB).
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© Hottmann
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| Atommüll-Endlager in Baden-Württemberg? |
| Mit den Plänen, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern,
wird die Suche nach einem Endlager für Atommüll noch wichtiger
- und das betrifft auch Baden-Württemberg: Als mögliche
Standorte im Ländle kommen beispielsweise Gebiete entlang
der Donau von Ulm bis Riedlingen oder westlich des Bodensees im
Kreis Konstanz in Betracht sowie Regionen im Schwarzwald oder auf
der Schwäbischen Alb.
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| Was können Sie tun? |
| Bei unserer Aktion haben wir die Bürger nicht nur über
das ungeklärte Problem der Endlagerung von Atommüll aufgeklärt.
Zugleich informierten wir, wie jeder helfen kann, das Problem zu
lösen:
Wechseln Sie
zu einem Anbieter von echtem Öko-Strom! Wie man gute und
weniger gute Anbieter von Öko-Strom unterscheiden kann, erklären
wir hier...
Sparen Sie
möglichst viel Strom! Lesen Sie hierzu auch unsere Stromspartipps
für Haushalt (PDF-Datei, 98 kB) und
Büro (PDF-Datei, 96 kB)
Wählen
Sie keine politischen Parteien, die längere Laufzeiten von
Atomkraftwerken wollen!
Unsere Protest-Aktion gegen die Atompolitik von CDU und FDP war
nicht die erste! So haben wir bereits im März
in Stuttgart beim baden-württembergischen Landtag gegen die
Atompläne des neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus
(CDU) demonstriert.
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| Ergebnis |
| Wir konnten bei unserer Protest-Aktion auf dem Stuttgarter
Schlossplatz hunderte Broschüren zum Thema Atomenergie verteilen.
Neben anderen Medien berichtete auch die Stuttgarter
Zeitung mit einem großen Bild über unsere Aktion. |
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| Link und Download |
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Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung:
12.07.2010
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