Fukushima-Mahnwachen in Stuttgart und Ludwigsburg
| Hintergrund |
| Nach dem schweren Erdbeben und der verheerenden
Flutwelle in Japan am 11. März 2011, gab es im Atomkraftwerk
Fukushima eine Reihe von Explosionen und Kernschmelzen. Daraufhin
kam es in Deutschland zu zahlreichen Protesten gegen Atomenergie
- so bildeten am 12. März 2011 rund 60.000 Menschen eine Anti-Atom-Kette
von Neckarwestheim nach Stuttgart.
Wegen der Atomkatastrophe in Japan und der Massenproteste in Deutschland
entschied die schwarz-gelbe Bundesregierung am 14. März 2011,
die von ihr selbst beschlossene Laufzeitverlängerung für
Atomkraftwerke zurückzunehmen und die ältesten Reaktoren
für drei Monate vorübergehend vom Netz zu nehmen.
Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, diesen Beschluss vor den
Landtagswahlen in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern
allein aus wahltaktischen Gründen getroffen zu haben.
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| Mahnwache |
| Um für einen endgültigen Ausstieg aus
der Atomenergie einzutreten und um der Opfer der Atomkatastrophe
von Fukushima zu gedenken, haben wir Mahnwachen organisiert.
Mitglieder von Greenpeace Stuttgart versammelten sich am 14.03.2011
auf dem Schlossplatz in Stuttgart und am 15.03.2011 auf dem
Stadtkirchenplatz in Ludwigsburg.
Immer wieder schlossen sich Passanten spontan unserer Mahnwache
an und verharrten für einige Minuten bei uns. Vom 20.03.2011
bis 26.03.2011 hielten wir im Oberen Schlossgarten beim Staatstheater
in Stuttgart eine weitere, einwöchige
Mahnwache ab. |
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© Fischer
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| Ergebnis |
| Am 27. März 2011 erlitt die CDU von Ministerpräsident
Stefan Mappus bei der baden-württembergischen Landtagswahl
eine historische Wahlniederlage und wurde nach fast 60 Jahren an
der Regierung abgewählt. Die FDP als kleiner Koalitionspartner
schaffte nur knapp den Wiedereinzug in den Landtag. Künftig
wird Baden-Württemberg von einer grün-roten Koalition
regiert, die eine grundlegende Neuordnung der Energiepolitik des
Landes samt einem Atomausstieg angekündigt hat.
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Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung:
28.04.2011
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