Häufig gestellte Fragen - unsere Antworten darauf

Hintergrund
Wie funktioniert der Wechsel zu Greenpeace energy genau? Gibt's da auch Service? Wir beantworten Ihnen hier die wichtigsten Fragen zum Ökostrom-Anbieter Greenpeace energy und zum Bereich "Ökostrom" allgemein, damit Ihnen der Stromwechsel leichter fällt. FAQ lesen und gleich zu Greenpeace energy wechseln!

Fragen an Greenpeace energy eG im Überblick

Wie unterscheidet sich das Greenpeace energy-Konzept von anderen Öko-Stromangeboten?

Wie erklären sich die Preisunterschiede bei den Öko-Stromangeboten?

Mit welchem Strommix versorgt Greenpeace energy die Kunden?
Kommt sauberer Strom aus meiner Steckdose, wenn ich Kunde bei Greenpeace energy werde?
Wie wechsle ich von meinem bisherigen Stromversorger zu Greenpeace energy?
Wer ist künftig zuständig für Wartung und Ablesen des Zählers oder bei Störungen (Kurzschluss, Kabelbrand o.ä.)?
Warum ist Greenpeace energy eine Genossenschaft?
Wer kann Mitglied in der Genossenschaft werden, und wie funktioniert das?

Wie unterscheidet sich das Greenpeace energy-Konzept von anderen Öko-Stromangeboten?

Greenpeace energy ist ein bundesweiter Vollversorger. Er speist genau die Menge sauberen Strom ins Netz, die seine Kunden verbrauchen – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, garantiert ohne Kohle- und Atomstrom. Ein von Greenpeace energy versorgter durchschnittlicher Haushalt erspart der Umwelt rund 1,6 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid im Jahr.

Greenpeace energy bietet Transparenz. Herkunft und Menge des gelieferten Stroms werden fortlaufend überwacht und durch einen unabhängigen Gutachter kontrolliert. Die Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht, und den aktuellen Strommix können Sie jederzeit online über das Strombarometer auf der Homepage von Greenpeace energy abrufen – ebenso wie die Preiskalkulation.

Greenpeace energy baut neue Anlagen und verkauft nicht einfach den hierzulande vorhandenen sauberen Strom unter neuem Namen. Greenpeace energy hat sich verpflichtet, tatsächlich neue Anlagen zu bauen. Jeder Kunde erhält nach spätestens drei Jahren seinen Strom aus neuen Anlagen, die nach dem 1. Juli 2000 gebaut wurden.

 

Strom-Mast
© Dott

Wie erklären sich die Preisunterschiede bei den Öko-Stromangeboten?

Greenpeace energy ist bisher der einzige Anbieter mit transparent kalkulierten Strompreisen. Konkrete Auskünfte zur Preisgestaltung anderer Anbieter müssen Sie daher direkt bei diesen einholen.

Mögliche Gründe für unterschiedliche Preise:

Draufzahlen:
Einige Ökostrom-Unternehmen bieten einen Billigpreis, um viele Kunden zu gewinnen. Dieser Preis kann aber kaum den tatsächlichen Kosten von sauberem Strom entsprechen. Die Anbieter spekulieren darauf, dass die Durchleitungsgebühren irgendwann fallen. Greenpeace energy lehnt solche riskanten Strategien aus wirtschaftlichen und politischen Gründen strikt ab!
Mogelpackung:
Bei vielen Ökostrom-Angeboten zahlt der Kunde zwar seine Rechnung inklusive Öko-Aufschlag an den neuen Anbieter, erhält aber weiterhin den Strommix des bisherigen Versorgers. Bei dieser so genannten "mengengleichen Versorgung" wird lediglich jährlich so viel Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist, wie von dem Kunden verbraucht wird – ein erheblicher Unterschied zu der mengen- und zeitgleichen Versorgung von Greenpeace energy.
Aus alt mach neu:
Manche Stromerzeuger vermarkten lediglich ihre bereits bestehenden und zum Teil bereits abgeschriebenen Anlagen, z. B. Wasserkraftwerke, unter neuem Namen. Es entstehen weder neue Anlagen noch ein zusätzlicher Gewinn für die Umwelt.
Kein Solarstrom:
Viele Ökostromanbieter schrecken wegen der zur Zeit noch höheren Kosten vor Strom aus Fotovoltaik zurück. Greenpeace energy hat sich verpflichtet, diese Energie zu fördern und mindestens ein Prozent seines Mixes aus Fotovoltaik-Anlagen einzuspeisen.

Mit welchem Strommix versorgt Greenpeace energy die Kunden?

Im Jahr 2001 kamen im Durchschnitt 78,6 Prozent des Stroms aus Wind, Wasser und Fotovoltaik und nur 21,4 Prozent aus modernen, gasbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Einmalig: schon jetzt stammt ein Prozent des Stroms aus Fotovoltaik.

Das bedeutet, dass Greenpeace energy die strengen Mindestkriterien der Umweltorganisation Greenpeace bei weitem übertreffen. Danach müssen mindestens 50 Prozent des Stromes aus regenerativen Quellen erzeugt werden, höchstens 50 Prozent dürfen aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stammen. Für einen Vollversorger mit zeitgleicher Versorgung der Kunden ist die KWK unverzichtbar, um entweder den Strombedarf zu Spitzenzeiten oder ungünstige Produktionsbedingungen (Wind, Tageslicht, Wasserstand etc.) auszugleichen.

 

Energiesparlampen
© IZE e.V.

Kommt sauberer Strom aus meiner Steckdose, wenn ich Kunde bei Greenpeace energy werde?

Strom ist natürlich immer gleich, er wird nur auf unterschiedliche Art erzeugt. Die Stromversorgung in Deutschland kann man sich wie einen großen See vorstellen. Aus zahllosen Quellen – den Kraftwerken – fließt Energie in diesen "Stromsee", der alle Haushalte mit dem technisch gleichen Strom versorgt.

Sie als Verbraucher entscheiden darüber, ob Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den See geleitet wird oder nicht. Wichtig ist dabei, dass sauberer Strom entsprechend dem Verbrauch des Kunden zeitgleich und in der richtigen Menge in diesem "See" eingespeist wird.

Je mehr Kunden sich für den sauberen Strom von Greenpeace energy entscheiden, desto rascher wird der Kohle- und Atomstrom der alten Stromversorger verdrängt.

Wie wechsle ich von meinem bisherigen Stromversorger zu Greenpeace energy?

Ganz einfach mit demAnmeldeformular auf der Homepage von Greenpeace energy oder mit der Bestellpostkarte aus der Broschüre "Vorsicht Ökostrom"! Diese können Sie entweder per e-Mail bei strom@greenpeace-energy.de, über die Service-Rufnummer 040/28 05 79-0 in Hamburg oder per Fax unter 040/28 05 79 - 99 anfordern.

Die Bestellpostkarte senden Sie bitte ausgefüllt an Greenpeace energy, den Rest erledigt Greenpeace energy für Sie. Eine Wechselgebühr wird nicht fällig.

Sobald alle Formalitäten erledigt sind, erhalten Sie von Greenpeace energy eine Bestätigung, dass die Stromversorgung aufgenommen wird. Keine Bange: Der Wechsel führt weder zu einer Unterbrechung der Versorgung noch zu einem Um- oder Ausbau Ihres Stromzählers!

 

Blockheizkraftwerk
© IZE e.V.

Wer ist künftig zuständig für Wartung und Ablesen des Zählers oder bei Störungen (Kurzschluss, Kabelbrand oder ähnlichem)?

Bei allen technischen Fragen, die Ihren unmittelbaren Hausanschluss betreffen, bleibt Ihr bisheriges Stromversorgungsunternehmen vor Ort weiterhin Ihr Ansprechpartner. Das gilt auch für das Ablesen und Warten des Zählers.

Diese Dienstleistungen werden über die Netzgebühren und den Messpreis von Greenpeace energy vergütet. Außerdem steht Ihnen der Kundenservice von Greenpeace energy in solchen Fragen immer zur Verfügung: Telefon 040/28 05 79-0.

Warum ist Greenpeace energy eine Genossenschaft?

Die Unternehmensform der Genossenschaft (eG) macht Greenpeace energy unabhängig von Banken, Investoren oder gar Börsenkursen. Mit ihren Geschäftsanteilen tragen die Genossenschaftsmitglieder zum Aufbau einer Eigenkapitalbasis bei. Das bedeutet: Großanteilseigner haben bei Greenpeace energy keinen Einfluss auf die Firmenpolitik. Auf diese Art können die Verbraucher die längst überfällige neue Energiepolitik in die eigenen Hände nehmen und selbst über ihren Energiemix bestimmen!

Greenpeace energy eG kontrolliert den Einkauf von sauberem Strom, bündelt die Nachfrage, stellt die Qualität des gelieferten Stroms durch einen unabhängigen Gutachter sicher und sorgt für den Neubau von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung.

So setzt Greenpeace energy gemeinsam mit seinen Mitgliedern ein starkes politisches Signal für eine verantwortungsvolle Energiepolitik.

 

polykristalline Solarzelle
© Weckenmann

Wer kann Mitglied in der Genossenschaft werden, und wie funktioniert das?

Jeder und jede kann Mitglied werden, ob mit oder ohne Strombezug. Sie können also Stromkunde sein, ohne der Genossenschaft anzugehören, aber auch Genossenschaftsmitglied werden, ohne Strom zu beziehen. Greenpeace energy bittet Sie, sich für beides zu entscheiden!

Wenn Sie Genossenschaftsmitglied werden möchten, füllen Sie einfach dieBeitrittserklärung auf der Homepage von Greenpeace energy aus. Jede Person kann sich mit mindestens einem, höchstens jedoch 100 Anteilen beteiligen. Ein Anteil ist 55 Euro wert. Davon müssen aber nur 50 Euro je Anteil eingezahlt werden.

Ihre Mitgliedschaft können Sie jeweils acht Monate vor Jahresende kündigen. Scheiden Sie als Mitglied aus der Genossenschaft aus, so erhalten Sie das zu Ihren Gunsten ausgewiesene Geschäftsguthaben zurück, sobald die Kündigung wirksam wird.

Die Haftung der Mitglieder beschränkt sich in jedem Fall, selbst bei Insolvenz, maximal auf die Höhe ihrer Einlage. Übrigens: Im September 2001 hatte Greenpeace energy schon über 8.000 Mitglieder!

Jedes Mitglied hat das gleiche Stimmrecht, unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Einlagen. Die Mitglieder üben ihre Stimmrechte durch von ihnen gewählte Vertreter in der Vertreterversammlung aus.

 

Solarfassade am Greenpeace-Lager
© Vielmo



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 01.02.2004