Infostand: Schluss mit der Ölverschmutzung in Russland!

Hintergrund
Jede Sekunde laufen in Sibirien 500 Liter Rohöl aus maroden Pipelines aus: Das ist jeden Tag so viel Öl, wie 1989 bei der Havarie des Öltankers Exxon Valdez vor der Küste Alaskas ins Meer lief. Aus unzähligen Lecks auslaufendes Öl verseucht Böden und Gewässer. Riesige Ölseen bedecken das Land. Ein Drittel der deutschen Erdöl-Importe kommt aus Russland. Ein großer Teil des russischen Öls, das nach Deutschland importiert wird, kommt zu den Raffinerien in Schwedt und Leuna. Leuna gehört dem Konzern TotalFinaElf gehört, der damit eine Mitschuld an der Umweltkatastrophe trägt. Eine Mitverantwortung für die Ölpest leugnet Elf und versucht lieber, das Problem totuzschweigen.

Wer russisches Öl kauft und verarbeitet, kann nicht die Augen vor den Umweltschäden verschließen. Elf erwartet laut eigenen Umweltrichtlinie, daß ihre Lieferanten die gleichen Normen anwenden, die für Elf Oil Deutschland gelten.

Auf der einen Seite wirbt Elf mit seiner blitzblanken Raffinerie in Leuna, auf der anderen Seite schert sich der Konzern nicht um die katastrophale Umweltsituation in den russischen Ölfeldern.

 

 

Unterschriften sammeln
© von Herrmann


Aus diesem Grund wurde im Sommer 2000 die Ölkampagne gestartet mit Aktionen an Tankstellen oder Infoständen in der Innenstadt, wie hier Mitte Juli auf der Königstraße in Stuttgart.

 

Unterschriften sammeln
© von Herrmann


Mit einer Postkartenaktion wird Elf aufgefordet, ihrer Verantwortung in Russland nachzukommen.

 

Unterschriften sammeln
© von Herrmann

Ergebnis
Trotz des komplexen Themas unterschrieben mehr als 380 Personen die Protestpostkarten. Lesen Sie dazu unsere Presserklärung. Eine Ankündigung des Infostandes war in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 14.04.2003