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Stuttgarter Zeitung vom 16. Juni 2005
Greenpeace macht mobil gegen Feinstaub
Gegen den Stillstand bei der Förderung von Dieselrußfiltern hat gestern Vormittag die Stuttgart-Gruppe von Greenpeace protestiert. Dem Denkmal von Friedrich Schiller auf dem Schillerplatz verpassten die Umweltaktivisten kurzerhand eine Staubschutzmaske. "Wir können nicht weiter zusehen, wie jedes Jahr 65 000 Menschen an den Folgen von Dieselruß sterben", sagte Stephan Gekle, der Pressesprecher der Stuttgarter Greenpeace-Gruppe. Auf Grund ihrer Kessellage sei die Situation in der Landeshauptstadt besonders dramatisch: "Dass Stuttgart die erste deutsche Stadt ist, in der die Feinstaubgrenze überschritten wurden - das ist ein trauriger Rekord." Seit Anfang des Jahres schreibt eine EU-Richtlinie vor, dass die Feinstaubkonzentration von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden darf. In Stuttgart war dieser Grenzwert bereits am 13.März erreicht worden. (schu)
 
© Heinz Heiss, Stuttgarter Zeitung

Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
17.06.2005
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