Workshops zum Klimawandel am Karls-Gymnasium

Hintergrund

Das Thema "Klimawandel" bewegt viele Menschen. Doch gibt es den Klimawandel wirklich? Wird die beobachtete Erderwärmung tatsächlich vom Menschen verursacht? Welche Folgen hat der Klimawandel? Und ist er überhaupt noch aufzuhalten? Diese und andere Fragen waren die Inhalte mehrerer Workshops, die wir am Karls-Gymnasium in Stuttgart veranstaltet haben.
Die Klima-Workshops sind Teil unseres Vortragsangebots, das die Greenpeace-Gruppe Stuttgart für Schulen und Vereine anbietet. Eine Übersicht unserer Themen finden Sie hier...

Info-Aktion

Am 17. und 18.07.2008 haben wir am Stuttgarter Karls-Gymnasium mit Kindern der 6., 10.,11. und 12. Klasse über den Klimawandel diskutiert.

Die Schüler erfuhren, dass Klimaschwankungen in der Erdgeschichte nicht neu sind, wir aber jetzt eine vom Menschen verursachte und sehr rasche Erderwärmung erleben. Dieser schnelle Klimawandel hat verheerende Folgen, wie eine größere Zahl von Dürren, Stürmen und Überschwemmungen.


© Leinmüller



© Leinmüller

Ursachen des Klimawandels sind die Verbrennung von Kohle, Gas und Erdöl, die Abholzung von Wäldern und die Massentierhaltung. Dies alles trägt dazu bei, dass der Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) steigt und sich die Erde erwärmt.

Greenpeace hat eine Studie vorgestellt, um mit einem neuen Energiekonzept dem Klimawandel entgegenzuwirken. Lesen Sie die Studie "Klimaschutz: Plan B. Nationales Energiekonzept bis 2020" (PDF-Datei, 1,1 MB).


CO2-Ausstoß in der Stadt
© P.A. Ruh / Greenpeace
Was fordert Greenpeace?

Greenpeace fordert, dass auf den Bau besonders klimaschädlicher Braunkohlekraftwerke völlig verzichtet wird.
Die Pläne für neue Kohlekraftwerke sind völlig überdimensioniert und müssen deutlich verkleinert werden.
Sofern neue Kraftwerke notwendig sind, dürfen nur hocheffiziente Anlagen mit GuD-Technik und Kraft-Wärme-Kopplung gebaut werden.
Die Bundesregierung muss sich ohne Einschränkung verpflichten, den Ausstoß aller Treibhausgase bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern.

Übrigens: Die schwarzen Müllsäcke auf den drei Bildern oben und rechts symbolisieren das wichtigste Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Der unsichtbare Kohlendioxid-Müll, den Energieerzeugung und Verkehr verursachen, vergiftet unser Klima.

Die Müllsäcke tragen die Aufschrift mit der wichtigsten Forderung von Greenpeace, die sich an alle richtet:
"Der gefährlichste Müll ist der, den wir nicht sehen.
Reduzieren Sie den CO2-Ausstoß. Schützen Sie unser Klima."


CO2-Ausstoß im Flugverkehr
© P.A. Ruh / Greenpeace


CO2-Ausstoß im Straßenverkehr
© P.A. Ruh / Greenpeace

Links und Download
Auf den Internet-Seiten von Greenpeace Deutschland können Sie weitere ausführliche Informationen zum Thema "Klimawandel" nachlesen.
Bei Greenpeace Deutschland finden Sie außerdem Informationen über die Möglichkeiten, wie man den Klimawandel aufhalten kann.
Die Greenpeace-Studie "Klimaschutz: Plan B. Nationales Energiekonzept bis 2020" (PDF-Datei, 1,1 MB) erläutert, wie man in Deutschland mit einem neuen Energiekonzept dem Klimawandel entgegenwirken kann.
Im Flugblatt "Wie der Neubau von Kohlekraftwerken das Klima zerstört" (PDF-Datei, 164 kB) erklären wir klimafreundliche Alternativen zum Bau von Kohlekraftwerken.
In unserer Broschüre "Das SmILE-Prinzip - Der Spitzentrumpf für's Klima" (PDF-Datei, 295 kB) finden Sie das klimafreundliche Automobil-Konzept von Greenpeace.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 30.07.2008