Dieselruß lässt sich vermeiden!
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Dieselabgase haben es in sich: Die sehr feinen Rußpartikel
verursachen Lungenkrebs sowie Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen
und fördern Allergien. Das ist besonders verhängnisvoll,
weil der Anteil an Dieselfahrzeugen seit Jahren steigt. Experten,
darunter der Sachverständigenrat der Bundesregierung, betrachten
die Partikel im Dieselruß darum als das wichtigste Problem
der Luftverschmutzung. Lesen Sie dazu auch die Presseerklärung
von Greenpeace Deutschland.
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© Storz |
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"Tausende Menschen sterben an Dieselkrebs.
Die deutsche Autoindustrie unternimmt nichts dagegen, obwohl sie
die Technik kennt", erläuterte Greenpeace Sprecher Wolfgang
Lohbeck. Die deutschen Autohersteller behaupten bisher, eine Nachrüstung
bereits ausgelieferter PKW mit Rußfilter sei nicht machbar.
Dass es sehr wohl möglich ist, alte und neue Diesel-PKW mit
Rußfiltern auszurüsten. zeigte ein gebrauchter Mercedes
C-220 CDI, der am Donnerstag in Stuttgart der Öffentlichkeit
präsentiert wurde.
Die nachträglich in den alten Mercedes eingebaute Anlage ließ
nur noch ein Zehntausendstel der Partikelmenge aus dem Auspuff in
die Umwelt gelangen. Auf einem weißen Filterpapier waren nur
wenige Spuren zu sehen (im Bild links), das konventionelle Vergleichsfahrzeug
hinterließ dagegen einen schwarzen Fleck (im Bild rechts).
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| Fast 9000 Tonnen Ruß stoßen deutsche Diesel-PKW jedes
Jahr aus. Die Anzahl der besonders kleinen und so gefährlichen
Rußpartikel hat in der letzten Zeit nicht ab-, sondern durch
hocheffektive Einspritztechniken in neueren Dieselmodellen sogar zugenommen.
Die Gesetzgebung vernachlässigt das Problem, indem sie nur zur
Filterung grober Rußteilchen verpflichtet.
"Tausende Menschen sterben an Dieselkrebs. Die deutsche Autoindustrie
unternimmt nichts dagegen, obwohl sie die Technik kennt", sagte
Greenpeace Sprecher Wolfgang Lohbeck. "Die Autoindustrie muss
alle Diesel-Neuwagen mit Filtern auszustatten und ältere Fahrzeuge
nachrüsten. Jedes weitere Zögern ist verantwortungslos."
Die Bundesregierung sollte die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen
durch Steuervergünstigungen unterstützen.
Weitere Informationen über die Gefahren durch Dieselkraftstoff
finden Sie auf den Verkehrsseiten
von Greenpeace.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
30.09.2002
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