Muh-Aktion bei der "Arena of Sound" gegen Gentechnik
| Hintergrund |
| Im April 2004 startete die bundesweite Greenpeace-Kampagne gegen
gentechnisch-manipulierte Futtermittel. Den Großteil der gentechnisch-veränderten
Pflanzen fressen Kühe, Schweine und Hühner. Deren Produkte wie Milch,
Fleisch und Eier müssen jedoch nicht gekennzeichnet sein. Die große
Mehrheit der Verbraucher in Deutschland will jedoch weder Gentechnik
in Lebensmitteln, im Tierfutter noch im Saatgut.
Große Molkerei-Unternehmen behaupten, es wäre heutzutage gar nicht
mehr möglich, gentechnikfrei zu füttern. Doch einige Unternehmen
wie Wiesenhof, Ritter Sport, Du Darfst/Unilever, tegut, Edeka Nord,
Milupa, Hipp, die Andechser Molkerei, die Upländer Bauernmolkerei, Emmi in der Schweiz und die Öko-Hersteller stellen
sich ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Verbrauchern und vermeiden
Gen-Pflanzen auch bei der Fütterung von Tieren. Die zweitgrößte Molkerei Österreichs,
die NÖM AG hat die gesamte Frischmilchpalette auf "gentechnikfrei"
umgestellt.
|
 |
| Arena of
Sound |
|
Am 12. Juni 2004 waren wir bei der „Arena of Sound"
unterwegs, einem Open-Air-Musikfestival im Herzen von Stuttgart,
um Stimmen gegen den Einsatz von gentechnisch-manipulierten Futtermitteln
bei der Herstellung von Lebensmitteln zu sammeln.
Und so funktioniert´s: Die Menschen verleihen ihrem Protest dadurch
Ausdruck, indem sie den Unternehmen, welche die Fütterung mit gentechnisch-veränderten
Pflanzen zulassen, „eins muhen“. Dazu mussten die Besucher der
"Arena of Sound" laut in ein Mikrofon und aufs Tonband muhen.
Daraus wurde dann eine CD mit den deutschlandweit gesammelten Muhs
gegen Gentechnik, die Verantwortlichen von Molkerei-Unternehmen
vorgespielt wurde.
|
 |

© Flierl
|
 |
| Mitmachen im Greenpeace EinkaufsNetz |
| Sie können sich für Lebensmittel
ohne Gen-Pflanzen einsetzen, indem sie bei unserer
Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace
EinkaufsNetz!
Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über
Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über gesunde Alternativen.
Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen
bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde
Lebensmittel einsetzen.
|
 |
 
© Flierl
|
 |
| Download |
 |
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen
ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 747 kB) listet auf, welche
Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik
verzichten - und welche nicht!!! |
|

Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 09.09.2004
|