Großdemonstration gegen Gentechnik im Essen

Hintergrund

Mehr als 70 Prozent der deutschen Verbraucher lehnen gentechnisch manipulierte Lebensmittel generell ab. Am 18.04.2004 ist in Deutschland eine neue Kennzeichnungsverordnung für gen-manipulierte Lebensmittel in Kraft getreten, mit der eine entsprechende EU-Verordnung umgesetzt wurde.
Aus diesem Anlass rief das "Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg" für diesen Tag zu einer Großdemonstration in Stuttgart auf. Der Protestzug stand unter dem Motto "Wir bleiben sauber - keine Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln". In dem Aktionsbündnis sind rund 50 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz zusammengeschlossen. Über die Gruppen in Esslingen und Stuttgart ist auch Greenpeace an dem Bündnis beteiligt.

Großdemonstration

Neben einem Traktor-Corso mit etwa 250 Fahrzeugen zogen mehr als 10.000 Menschen durch die Stuttgarter Innenstadt - darunter auch rund hundert Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland.

Wir trugen Banner mit Aufschriften wie "Stoppt Gift und Gentechnik im Essen" oder "Keine Gentechnik in der Landwirtschaft und im Essen". Ein besonderer Blickfang waren die Greenpeace-Maiskolben mit Grusel-Fratze, die an Freiland-Versuche mit Genmais erinnern.


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Greenpeace verlangt, den Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen sofort zu stoppen. Außerdem müssen die Verwendung von Gen-Produkten in Futter- und Lebensmitteln verboten sowie der ökologische Landbau stärker gefördert werden.

Greenpeace hat in seinem Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten) aufgelistet, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen in Deutschland auf Gentechnik verzichten und welche nicht. Meiden Sie Anbieter mit zweifelhaften Produkten!


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Mitmachen im Greenpeace EinkaufsNetz

Sie können sich für Lebensmittel ohne gentechnische Manipulationen auch einsetzen, indem sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über gesunde Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.


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Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 343 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.
Das "Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg" hat zur Großdemonstration am 18.04.2004 in Stuttgart auch eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 13.05.2004