Unterschriften-Aktion gegen Gentechnik im Tierfutter
| Hintergrund |
| Die neue Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel
hat eine Gesetzeslücke: Produkte von Tieren, die mit Gen-Pflanzen
gefüttert wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden.
Einige Firmen nutzen diese Gesetzeslücke, um insgeheim gentechnisch veränderte Pflanzen
bei der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Dazu gehört auch
der größte deutsche Molkerei-Konzern, Müller-Milch,
gegen den wir deswegen bereits mehrfach Protestaktionen
gemacht haben.
Verbraucher können an der Eier-, Milch- oder Wurstpackung nicht
erkennen, ob die Tiere genmanipulierte Pflanzen gefressen haben.
Sie unterstützen somit möglicherweise den weltweiten Anbau
von Gen-Saaten, ohne es zu wissen. Greenpeace hat deshalb eine Unterschriftenaktion
gestartet, um die Kennzeichnungspflicht
bei tierischen Produkten durchzusetzen.
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| Info-Aktion |
| Auch wir sammelten am 18.12.2004 in der Stuttgarter Königstraße
Unterschriften. Viele Passanten erfuhren erst durch uns von der
unzureichenden Kennzeichnung und waren empört, dass Unternehmen
wie Müller-Milch diese Gesetzeslücke ausnutzen.
Sie unterschrieben deshalb auch gern unsere Forderung, dass künftig
angegeben werden muss, wenn Eier, Fleisch, Milch und andere tierische
Erzeugnisse mit Genfutter erzeugt werden.
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© Hermes
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| Greenpeace-Einkaufsratgeber |
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Greenpeace hat im Einkaufsratgeber
"Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten) aufgelistet,
welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen in Deutschland
auf Gentechnik verzichten und welche nicht. Meiden Sie Anbieter
mit zweifelhaften Produkten!
Dazu gehört auch der größte deutsche Molkerei-Konzern,
Müller Milch, der nicht ausschließen will, dass seine
Lieferanten Futtermittel mit Gen-Pflanzen verwenden. Dabei haben
Umfragen ergeben: 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland lehnen
Gen-Pflanzen in Lebensmitteln und Futtermitteln ab! Lesen Sie
hierzu auch unser Flugblatt "Müller-Milch
ist "Gen-Milch"" (PDF-Datei, 83 kB), in dem Sie
weitere wichtige Argumente gegen Genmanipulationen bei der Produktion
von Lebensmitteln finden.
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© Hermes
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| Greenpeace EinkaufsNetz |
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Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel
einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen
- dem Greenpeace EinkaufsNetz!
Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über
Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über Alternativen.
Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen
bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde
Lebensmittel einsetzen. |
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© Hermes
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| Ergebnis |
| Wir konnten fast 400 Unterschriften für eine Kennzeichnung
von Genmanipulationen von tierischen Produkten sammeln. Darüber
hinaus verteilten wir insgesamt etwa 300 Flugblätter "Müller-Milch
ist "Gen-Milch"" und Einkaufsratgeber "Essen ohne
Gentechnik". |
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| Download |
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Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen
ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 455 kB) listet auf, welche
Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gen-Pflanzen bei der Erzeugung tierischer Produkte
verzichten - und welche nicht!!! |
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Im Flugblatt "Müller-Milch
ist "Gen-Milch"" (PDF-Datei, 83 kB) können
Sie nachlesen, was Verbraucher gegen den Einsatz von Gentechnik
bei Müller-Milch tun können. |
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In unserem Flugblatt "Bessere
Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei,
316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie. |
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Und hier finden Sie noch einmal die Unterschriftenliste
"Massenhaft
Gentechnik im Tierfutter" (PDF-Datei, 115 kB) gegen
die Gesetzeslücke in der Kennzeichnungsverordnung für
genmanipulierte Lebensmittel. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
13.03.2008
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