Müller-Milch ist "Gen-Milch" *

* hergestellt mit genmanipuliertem Tierfutter

Hintergrund

Die am 18.04.2004 in Kraft getretene neue Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel hat eine Gesetzeslücke: Produkte von Tieren, die mit genmanipulierter Nahrung gefüttert wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Einige Unternehmen nutzen diese Gesetzeslücke, um so insgeheim Gentechnik bei der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Auch der größte deutsche Molkerei-Konzern, die Theo Müller GmbH, will nicht ausschließen, dass seine Lieferanten genmanipulierte Futtermittel verwenden.

Info-Aktionen

Wir haben schon mehrfach die Kunden und Geschäftsführer von Supermärkten bei Aktionen darüber informiert, dass Müller-Milch mit Gentechnik produziert wird - so im Mai 2004 und im Oktober 2004. Am 27.11.2004 waren wir erneut unterwegs und besuchten Geschäfte entlang der Stuttgarter Königstraße, unter anderem den Lebensmittelmarkt im Kaufhof.

Lesen Sie hierzu auch unser Flugblatt "Müller-Milch ist "Gen-Milch"" (PDF-Datei, 83 kB) und unsere Presseerklärung.


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Unterschriften-Sammlung

Wir sprachen mit dem Leiter des Supermarkts (Foto rechts) und informierten vor und in dem Geschäft die Kunden (Fotos unten). Besonderes Interesse fand wieder unser Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten). Darin listet Greenpeace auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht.

Außerdem sammelten wir Unterschriften, damit künftig angegeben werden muss, wenn tierische Produkte mit Genfutter erzeugt werden.

Im Gespräch mit dem Supermarkt-Leiter.
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Wegen der lückenhaften Kennzeichnung können Verbraucher zurzeit nicht erkennen, ob Eier, Fleisch oder Milch mit genmanipuliertem Tierfutter erzeugt wurden. Greenpeace fordert die EU deshalb mit einer Unterschriftenaktion auf, auch für tierische Produkte eine Kennzeichnungspflicht einzuführen.

Auch Sie können Unterschriften sammeln! Laden Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste (PDF-Datei, 115 kB) herunter. Auf ihr finden Sie auch alle notwendigen Angaben und die wichtigsten Argumente gegen Gentechnik im Essen.


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Mitmachen im Greenpeace EinkaufsNetz

Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Im EinkaufsNetz bekommen Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen - und über Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.


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Ergebnis
Wir besuchten bei unseren Info-Aktionen entlang der Stuttgarter Königstraße insgesamt vier Supermärkte. Dabei konnten wir mehr als 200 Flugblätter "Müller-Milch ist Gen-Milch" und rund 250 Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" an interessierte Verbraucher verteilen. Zahlreiche Passanten unterzeichneten auch unsere Unterschriftenliste für eine bessere Kennzeichnung von tierischen Produkten, die mit genmanipuliertem Futter erzeugt werden.
Der Radiosender "Die Neue 107,7" berichtete ausführlich über unsere Aktionen.

Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 455 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
Im Flugblatt "Müller-Milch ist "Gen-Milch"" (PDF-Datei, 83 kB) können Sie nachlesen, was Verbraucher gegen den Einsatz von Gentechnik bei Müller-Milch tun können.
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 13.03.2008