Greenpeace-Kühlschrank-Tour in Stuttgart

Hintergrund

Der Anbau genmanipulierter Pflanzen kann schwerwiegende Folgen für Ökosysteme und die gentechnikfreie Landwirtschaft haben. Auch gesundheitliche Risiken sind noch weitgehend unerforscht.
Greenpeace-Recherchen haben aufgedeckt, dass die beiden großen deutschen Molkereien - Theo Müller und Landliebe/Campina - ihre Milch von fünf landwirtschaftlichen Betrieben beziehen, die derzeit auch den genmanipulierten Mais MON810 anbauen. Greenpeace setzt sich dafür ein, dass der umstrittene Mais nach der Ernte nicht an Milchkühe verfüttert wird.

Info-Aktion

Um Verbraucher über genmanipulierte Pflanzen in der Milcherzeugung zu informieren, macht Greenpeace eine Info-Tour durch deutsche Städte. Am 31.08.2005 kam die Info-Tour mit der Kühlschrank-Kuh auf den Wilhelmsplatz nach Stuttgart.

Im Kühlschrank zu sehen waren Milchprodukte von Unternehmen, die sich weigern, bei der Milchherstellung auf Gen-Mais zu verzichten. Zahlreiche Menschen empörten sich, dass Unternehmen wie Müller und Landliebe/Campina die Wünsche der Verbraucher missachten und unterstrichen ihre Ablehnung mit Protestfotos und Unterschriften zur Kennzeichnungspflicht tierischer Produkte.


© Hermes



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Sehr viele Passanten unterstützten unsere Forderungen an die Molkereien und waren ebenfalls der Meinung, dass...

  • der derzeit angebaute Gen-Mais nicht an die Milchkühe verfüttert werden darf,
  • der Anbau sowie die Verfütterung von Gen-Pflanzen vertraglich ausgeschlossen werden sollte und
  • Molkereien keine Milch von Gen-Maisbauern beziehen sollten, um den Anbau genmanipulierter Pflanzen nicht zu fördern.
Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.

© Hermes


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Sie können ebenfalls Unterschriften sammeln! Laden Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste (PDF-Datei, 184 kB) herunter. Auf ihr finden Sie auch alle notwendigen Angaben und Argumente gegen Gentechnik im Essen.

Greenpeace wird die ausgefüllten Unterschriftenlisten an die zuständigen EU-Politiker übergeben, damit die Kennzeichnungsregeln europaweit reformiert werden.

Kopf der Unterschriften-Liste
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Greenpeace-Einkaufsratgeber


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Greenpeace hat für Sie zwei Einkaufsratgeber zusammengestellt, die bei keinem Einkauf fehlen sollten: "Essen ohne Gentechnik" und "Essen ohne Pestizide" (Download siehe unten).

Der Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen in Deutschland auf Gentechnik verzichten und welche nicht. Der Ratgeber "Essen ohne Pestizide" sagt Ihnen, aus welchen Ländern stark gespritzte Früchte kommen und bei welchen geringe Pestizid-Belastungen zu erwarten sind.


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Greenpeace EinkaufsNetz

Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.


Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 451 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
Mit dem Ratgeber "Essen ohne Pestizide" (PDF-Datei, 423 kB) können Sie erkennen, aus welchen Herkunftsländern stark gespritzte Früchte kommen und aus welchen nicht !!!
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 07.09.2005