Auch Weihenstephan-Milch ist "Gen-Milch"

Hintergrund

Die neue Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel hat eine Gesetzeslücke: Produkte von Tieren, die mit Gen-Nahrung gefüttert wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Einige Firmen nutzen diese Gesetzeslücke, um insgeheim Gentechnik bei der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Dazu gehört auch der größte deutsche Molkerei-Konzern, Müller-Milch, gegen den wir bereits mehrfach protestiert haben - zuletzt im Mai, Oktober, November und Dezember 2004.
Verbraucher können an der Eier-, Milch- oder Wurstpackung nicht erkennen, ob die Tiere genmanipulierte Pflanzen gefressen haben. Sie unterstützen somit möglicherweise den weltweiten Anbau von Gen-Saaten, ohne es zu wissen. Greenpeace hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, um die Kennzeichnungspflicht auch für Genmanipulationen bei tierischen Produkten durchzusetzen.

Info-Aktion

Was viele Verbraucher nicht wissen - zum Müller-Milch-Konzern gehört auch die Marke Weihenstephan! Am 12.03.2005 informierten wir in der Stuttgarter Königstraße in Kuh-Kostümen darüber, dass auch bei Weihenstephan die Kühe mit Gen-Nahrung gefüttert werden.

Viele Passanten erfuhren es erst durch uns: Müller-Milch und Weihenstephan-Milch sind "Gen-Milch"! Sie unterschrieben daher gern unsere Forderung, dass künftig angegeben werden muss, wenn Milch und andere tierische Erzeugnisse mit Genfutter erzeugt werden.


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Auch Sie können Unterschriften sammeln! Laden Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste (PDF-Datei, 115 kB) herunter und drucken sie aus. Auf ihr finden Sie auch alle Angaben, wohin ausgefüllte Listen geschickt werden sollen.

Greenpeace wird die Unterschriften an die zuständigen EU-Politiker übergeben, damit die Kennzeichnungsregeln europaweit reformiert werden.


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Greenpeace-Einkaufsratgeber

Bei unserer Aktion verteilten wir auch den Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten). Darin hat Greenpeace aufgelistet, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen in Deutschland auf Gentechnik verzichten und welche nicht.

In der neuen Ausgabe des Einkaufsratgebers liegt der Schwerpunkt bei Anbietern von Milchprodukten. Mit unserem Ratgeber können Sie entscheiden, welchen Firmen man trauen kann. Meiden Sie Anbieter mit zweifelhaften Produkten!


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Greenpeace EinkaufsNetz

Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Im EinkaufsNetz bekommen Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen - und über gesunde Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.


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Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 455 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.
Und hier finden Sie noch einmal die Unterschriftenliste "Massenhaft Gentechnik im Tierfutter" (PDF-Datei, 115 kB) gegen die Gesetzeslücke in der Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 13.03.2008