Greenpeace-Milchbar... garantiert ohne Gentechnik!

Hintergrund

Die neue Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel hat eine Gesetzeslücke: Produkte von Tieren, die mit Gen-Nahrung gefüttert wurden, müssen auf der Verpackung nicht gekennzeichnet werden. Verbraucher können also nicht erkennen, ob Eier, Milch oder Wurst mit Gen-Futter erzeugt wurden. Viele Firmen nutzen die Gesetzeslücke, um insgeheim Gentechnik bei der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Greenpeace hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, um auch für Genmanipulationen bei tierischen Produkten eine Kennzeichnungspflicht durchzusetzen.

Greenpeace-Milchbar

Um Verbraucher über die Gesetzeslücke zu informieren und möglichst viele Menschen für die Unterschriftenaktion zu gewinnen, reiste eine Greenpeace-Milchbar durch Deutschland. Am 29.01.2005 war die Milchbar auch in Stuttgart.

Dort konnten sich Passanten bei klirrender Januar-Kälte mit heißen Bio-Milch-Getränken aufwärmen. Zugleich informierten wir sie über Gen-Futter bei der Erzeugung von Milch und anderen tierischen Produkten. Viele Menschen waren gern bereit, unsere Forderung einer Kennzeichnungspflicht mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Heiße Getränke an der Milchbar.
© Frei



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Auch Sie können Unterschriften sammeln! Laden Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste (PDF-Datei, 115 kB) herunter und drucken sie aus. Auf ihr finden Sie auch alle Angaben, wohin ausgefüllte Listen geschickt werden sollen.

Greenpeace wird die Unterschriften an die zuständigen EU-Politiker übergeben, damit die Kennzeichnungsregeln europaweit reformiert werden.


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Greenpeace-Einkaufsratgeber

Greenpeace hat im Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten) aufgelistet, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen in Deutschland auf Gentechnik verzichten und welche nicht. In der 6. Auflage des Einkaufsratgebers liegt der Schwerpunkt bei Anbietern von Milchprodukten.

Mit unserem Ratgeber können Sie entscheiden, welchen Firmen man trauen kann. Meiden Sie Anbieter mit zweifelhaften Produkten!

Die Greenpeace-Milchbar in Stuttgart.
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Greenpeace EinkaufsNetz

Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Im EinkaufsNetz bekommen Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen - und über Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.

Ergebnis
Wir konnten mehr als 300 Unterschriften für eine Kennzeichnung von Genmanipulationen bei der Erzeugung von tierischen Produkten sammeln. Außerdem verteilten wir an Passanten über 300 der neuen Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik".

Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 455 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.
Und hier finden Sie noch einmal die Unterschriftenliste "Massenhaft Gentechnik im Tierfutter" (PDF-Datei, 115 kB) gegen die Gesetzeslücke in der Kennzeichnungsverordnung für genmanipulierte Lebensmittel.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 10.06.2006