Greenpeace beim Bio-Erlebnistag 2006

Hintergrund

Heutzutage ähnelt ein Besuch im Supermarkt nahezu einem Aufenthalt im Schlaraffenland. Tausende von Produkten, unzählige bunte Logos - uns erwartet eine scheinbar unendliche Vielfalt.

Doch wie vielfältig ist diese Auswahl tatsächlich?
Von welchen und wie vielen Unternehmen werden all diese Produkte hergestellt?
Bestimmt die Nachfrage wirklich das Angebot?
Werden Verbraucherwünsche wie gentechnikfrei und pestizidfrei überhaupt berücksichtigt?
Wie gesund sind die angebotenen Produkte wirklich?
Unter welchen Bedingungen werden diese produziert?

Bio-Erlebnistag

Beim Bioerlebnistag am 05.08.2006 haben wir all diese Fragen mit den Besuchern unseres Infostandes erörtert. Als Grundlage hierzu diente unser Markenspiel. Bei diesem konnten Verbraucher über 50 bekannte Lebensmittel-Marken zu sechs Konzernen zuordnen und ihr Wissen über die Zugehörigkeit der Produkte testen. Die meisten Besucher waren sehr überrascht über die Konzentration der vielen Produkte bei nur wenigen Konzernen - wie Nestle, Kraft oder Unilever. Nahezu alle waren sehr verärgert darüber, dass keines dieser Unternehmen (darunter auch Campina und Müller) bisher zugesagt hat, auf Gentechnik im Tierfutter zu verzichten.

Bioerlebnistag 2005
Simon



Simon

Der Großteil der Besucher äußerte seinen Protest direkt mit einer Unterschrift zur Kennzeichnungspflicht tierischer Produkte. Damit machten sie deutlich, dass sie Genmanipulationen bei der Herstellung von Lebensmitteln ablehnen.

Außerdem informierten wir Verbraucher über weitere Aspekte, auf die man beim Einkaufen achten sollte und verteilten entsprechde Informationsmaterialien (siehe Downloadbereich unten).


Simon

Sie können ebenfalls Unterschriften sammeln! Laden Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste (PDF-Datei, 184 kB) herunter. Helfen Sie uns dabei, dass zukünftig Produkte von Tieren, die mit gentechisch veränderten Pflanzen ernährt werden, gekennzeichnet werden müssen.

Greenpeace wird die Unterschriften an die zuständigen EU-Politiker übergeben, damit die Kennzeichnungsregeln europaweit reformiert werden.


Greenpeace


Ergebnis

Insgesamt verteilten wir mehr als 800 verschiedene Flugblätter, Broschüren und anderes Informationsmaterial zu gesunden Lebensmitteln. Vor allem der Einkaufsratgeber "Essen ohne Pestizide" und der Greenpeace-Verbraucherführer "Fisch & Facts" fanden reißenden Absatz.

Über 200 Meschen spielten unser Markenspiel und diskutierten mit uns über gesunde und sichere Lebensmittel. Zahlreiche Besucher protestierten außerdem mit ihrer Unterschrift gegen Gentechnik im Tierfutter.

Bioerlebnistag 2005
Simon

Greenpeace EinkaufsNetz

Als Verbraucher können Sie sich auch für gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!

Im EinkaufsNetz bekommen Sie regelmäßig Informationen über Gift und Gentechnik im Essen - und über Alternativen. Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde Lebensmittel einsetzen.


Download
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 455 kB) listet auf, welche Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik verzichten - und welche nicht!!!
Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Pestizide aus dem Supermarkt" (PDF-Datei, 955 kB) zeigt Ihnen, wie stark Obst und Gemüse der führenden Lebensmittel-Supermärkte mit Spritzmitteln belastet waren.
Mit dem Ratgeber "Essen ohne Pestizide" (PDF-Datei, 423 kB) können Sie erkennen, aus welchen Herkunftsländern stark gespritzte Früchte kommen und aus welchen nicht !!!
In unserem Flugblatt "Bessere Lebensmittel - der Handel muss Handeln" (PDF-Datei, 316 kB) finden Sie die Forderungen von Greenpeace an die Lebensmittel-Industrie.
Im Greenpeace-Verbraucherführer "Fisch & Facts" (PDF-Datei, 481 kB) erfahren Sie, welche Arten aus ökologischer Sicht empfehlenswert sind welche nicht.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 16.08.2006