Greenpeace deckt auf - Gen-Nahrung auf unserem Tisch
| Hintergrund |
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Wissenschaftliche Studien belegen, dass gentechnisch manipulierte
Pflanzen die Artenvielfalt schädigen. Außerdem gefährden
Gen-Pflanzen die gentechnikfreie Landwirtschaft; Gesundheitsrisiken
für den Menschen sind bisher kaum erforscht. Hinzu kommt, dass
sich Gen-Pflanzen nicht kontrollieren lassen. Dies zeigt aktuell
die Belastung deutscher Lebensmittel mit illegalem Gen-Reis aus
China und den USA.
Die große Mehrheit der Verbraucher lehnt genmanipulierte
Lebensmittel ab, im Handel finden sich kaum gekennzeichnete Produkte.
Doch Molkerei-Konzerne wie Campina (mit der Marke Landliebe)
sowie Theo Müller (mit den Marken Müller-Milch
und Weihenstephan) nutzen eine Gesetzeslücke: Ihre Milch
stammt von Kühen, die Gen-Mais oder -Soja fressen müssen
- auf dem Etikett steht davon nichts.
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| Info-Aktion |
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Am 21.10.2006 haben wir in der Stuttgarter Königstraße
mit einem großen Tisch voller Lebensmittel die Bevölkerung
über diesen Missstand informiert. In einem roten Bereich
lagen beispielsweise Produkte von Landliebe, Müller-Milch und
Weihenstephan. Diese Hersteller weigern sich, ihre Zulieferer dazu
zu bewegen, bei der Tierfütterung auf Gen-Futter zu verzichten.
Lesen Sie hierzu auch unser Flugblatt "Gute
Gründe gegen Gentechnik" (PDF-Datei, 88 kB).
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© Schewe
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| Greenpeace-Einkaufsratgeber |
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| Unterschriften-Sammlung |
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Während wir Informationsmaterial verteilten, sammelten
wir in der Stuttgarter Königstraße auch Unterschriften.
Greenpeace hat nämlich eine Unterschriften-Sammlung gestartet,
um die Kennzeichnungspflicht auch für Genmanipulationen bei
tierischen Produkten durchzusetzen.
Wenn Verbraucher die Wahl haben sollen, wie es die Europäische
Kommission immer wieder betont, müssen sie auch bei Milch-
und Fleischprodukten informiert werden, ob im Herstellungsprozess
Gentechnik eingesetzt wurde.
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© Schewe
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Sie können ebenfalls Unterschriften sammeln! Laden
Sie sich einfach unsere Unterschriftenliste
(PDF-Datei, 137 kB) herunter. Dort finden Sie auch alle notwendigen
Angaben und Argumente gegen Gentechnik im Essen.
Bislang haben schon fast eine Million europäische Bürger
unsere Forderungen unterschrieben. Greenpeace wird alle Unterschriften
an die zuständigen EU-Politiker übergeben, damit die Kennzeichnungsregeln
europaweit reformiert werden.
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© Greenpeace
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| Greenpeace EinkaufsNetz |
| Als Verbraucher können auch Sie sich für
gesunde Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation
mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!
Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über
Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über Alternativen.
Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen
bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde
Lebensmittel einsetzen. |
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© Schewe
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| Ergebnis |
Wir verteilten hunderte Flugblätter
und Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik". Außerdem
unterstützten 340 Passanten mit ihrer Unterschrift die Greenpeace-Forderung,
für Gentechnik auch bei der Erzeugung von tierischen Produkten
(wie Milch, Fleisch und Eier) eine europaweite Kennzeichnungspflicht
einzuführen.
Im September 2008 verpflichtete sich der Molkerei-Konzern Campina
(mit der Marke Landliebe), künftig auf Gentechnik in der Lebensmittel-Herstellung
zu verzichten. |
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| Download |
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Das Flugblatt "Gute
Gründe gegen Gentechnik" (PDF-Datei, 88 kB) fasst
zusammen, welche ökologischen, wirtschaftlichen und medizinischen
Gründe gegen Gentechnik sprechen. |
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Das Greenpeace-Infoblatt "Gentechnik
ist, wenn es Landliebe ist!" (PDF-Datei, 56 kB)"
erläutert, wie die Milchbauern des Molkerei-Konzern Campina
bei der Produktion Genfutter einsetzen. |
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Im Infoblatt "Illegaler
Gen-Reis aus China" (PDF-Datei, 244 kB)" können
Sie nachlesen, wie Greenpeace verbotenen Handel mit gentechnisch
manipuliertem Reis aufgedeckt hat. |
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Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen
ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 451 kB) listet auf, welche
Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik
verzichten - und welche nicht! |
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Mit dem Ratgeber "Essen
ohne Pestizide" (PDF-Datei, 423 kB) können Sie
erkennen, aus welchen Herkunftsländern stark gespritzte
Früchte kommen - und aus welchen nicht! |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
27.09.2008
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