Info-Stand zu Gentechnik beim WeltSTATTMarkt
| Hintergrund |
| Laut Umfragen lehnen mehr als drei Viertel der deutschen
Verbraucher gentechnisch manipulierte Bestandteile in Nahrungsmitteln
ab. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich Gentechnik-Lebensmittel
im deutschen Einzelhandel bisher nicht durchgesetzt haben. Allerdings
wird immer wieder versucht, genmanipulierte Futtermittel
in Deutschland anzubauen oder einzuführen.
Seit Bundeslandwirtschaftsminister Ilse Aigner (CSU) den Anbau von
Gen-Mais in Deutschland im April 2009 verbot, dürfen bundesweit
keine Gen-Pflanzen zu kommerziellen Zwecken angebaut werden. Doch
es wird erwartet, dass die Europäische Kommission bald über
die Zulassung der genmanipulierten Stärke-Kartoffel "Amflora"
in der EU entscheidet. Aigner hat angekündigt, dass sie eine
Zulassung und den Anbau hinnehmen will. Auf Drängen der FDP
hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung die Unterstützung für
den Anbau von "Amflora" in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen.
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| Info-Aktion |
| Um über den drohenden Anbau der Gentechnik-Kartoffel
"Amflora" und anderer Gen-Pflanzen in Deutschland zu informieren,
haben wir am 30.01.2010 auf dem Stuttgarter Schlossplatz eine Info-Aktion
gemacht. Unser Stand fand beim WeltSTATTMarkt im Rahmen der
Stuttgarter Open Fair Festival statt.
Unser Info-Stand war Teil eines bundesweiten Aktionstages - lesen
Sie hierzu auch die Presseerklärung
von Greenpeace Deutschland. |
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© Engel
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| Unterschriften-Sammlung |
| Einen Teil der Unterschriften für Bundeslandwirtschaftsministerin
Ilse Aigner (CSU) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen
(CDU) befestigten wir auf einem Banner und präsentierten sie
am Nachmittag auf dem Stuttgarter Marktplatz. Auf dem Banner war
das Fazit unserer Info-Aktion zu lesen: "Stuttgart sagt:
NO zu Gentechnik!".
Neben der Unterschriften-Sammlung verteilten wir auch zahlreiche
Informationsbroschüren, wie den Greenpeace-Einkaufsratgeber
"Essen ohne Gentechnik" (Download siehe unten).
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© Engel
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| Ratgeber "Essen ohne Gentechnik" |
| Die überwiegende Mehrzahl der deutschen Verbraucher lehnt
gentechnisch manipulierte Bestandteile in Lebensmitteln ab. Greenpeace
hat daher Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen aufgefordert,
jetzt und künftig keine Gen-Produkte zu verwenden. Hierzu hat
sich schon ein Großteil der befragten Firmen in Deutschland
verpflichtet. Viele Unternehmen weigern sich jedoch, grundsätzlich
auf Gentechnik im Essen zu verzichten.
Greenpeace hat für deshalb einen Ratgeber zusammengestellt,
der bei keinem Einkauf fehlen sollte: Der Einkaufsratgeber "Essen
ohne Gentechnik" listet nämlich auf, welche Lebensmittelhersteller
und Handelsunternehmen in Deutschland auf Gentechnik verzichten
und welche nicht.
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© Kornstaedt
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| Greenpeace EinkaufsNetz |
| Als Verbraucher können auch Sie sich für gesunde
Nahrungsmittel einsetzen, indem Sie bei unserer Verbraucherorganisation
mitmachen - dem Greenpeace EinkaufsNetz!
Dort erhalten Sie regelmäßig Informationen über
Gift und Gentechnik im Essen, aber auch über Alternativen.
Außerdem können Sie sich mit E-Mail- und Postkarten-Aktionen
bei Herstellern und Händlern persönlich für gesunde
Lebensmittel einsetzen. |
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| Ergebnis |
| Insgesamt konnten wir auf Unterschriftenlisten und Aktionspostkarten
mehr als 300 Unterschriften für Bundeslandwirtschaftsminister
Ilse Aigner (CSU) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen
(CDU) sammeln, damit sie doch noch gegen eine Zulassung der gentechnisch
manipulierten Stärke-Kartoffel "Amflora" verhindern.
Außerdem verteilten wir hunderte von Broschüren, wie den
Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik". |
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| Download und Links |
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Das Flugblatt "Gute
Gründe gegen Gentechnik" (PDF-Datei, 88 kB) fasst
zusammen, welche ökologischen, wirtschaftlichen und medizinischen
Gründe gegen Gentechnik sprechen. |
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Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen
ohne Gentechnik" (PDF-Datei, 877 kB) listet auf, welche
Lebensmittelhersteller und Handelsunternehmen auf Gentechnik
verzichten - und welche nicht! |
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Mit dem Ratgeber "Essen
ohne Pestizide" (PDF-Datei, 659 kB) können Sie
erkennen, aus welchen Herkunftsländern stark gespritzte
Früchte kommen - und aus welchen nicht! |
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Weitere Informationen über Gift und Gentechnik im Essen
erhalten Sie regelmäßig bei unserer Verbraucherorganisation
- dem Greenpeace
EinkaufsNetz! |
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Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung:
12.02.2011
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