Protest gegen Lebensmittel-Belastung bei Kaufhof
| Hintergrund |
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Kaufhof und andere Warenhäuser des Mutterkonzerns Metro weigern
sich seit Monaten zu garantieren, dass die für Kaufhof, Real,
Extra und Metro produzierten Lebensmittel keine Gentechnik enthalten.
Dies allein wäre schon Grund genug für eine Protestaktion
von uns, aber damit nicht genug: Es finden sich auch immer wieder
hohe Pestizidkonzentrationen, also eine hohe Konzentration von schädlichen
Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse der Konzern-Filialen.
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| Infoaktion |
 
© Flierl |
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Außerdem stellten wir uns mit einem Banner
mit der Aufschrift "Stoppt Gift und Gentechnik im Essen"
vor den Eingang zur Kaufhof-Filiale.
Viele Verbraucher haben ihre unterschriebenen Postkarten direkt
in der Lebensmittel-Abteilung des Kaufhof abgegeben. Andere Karten
wurden von uns gesammelt und zum Ende der Aktion dem Geschäftsführer
persönlich übergeben.
Neben den Postkarten haben wir auch Informationsmaterial zu den
Themen Lebensmittel, Gentechnik und Pestizide verteilt. Außerdem
informierten wir interessierte Passanten über die Greenpeace-Verbraucherorganisation,
das EinkaufsNetz. mehr...
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Bei einer Umfrage des Greenpeace EinkaufsNetzes unter mehr als 170
Unternehmen der Lebensmittelbranche wollte der Metro-Konzern nicht
gewährleisten, dass seine Eigenmarken frei von Gentechnik sind.
Damit gehört die Metro-Tochter Kaufhof zu den wenigen Supermärkten,
die Gentechnik in ihren Produkten nicht ausschließen können.
In den vergangenen zwei Monaten haben wir in elf Kaufhof-Märkten
mit Pestiziden verseuchte Lebensmittel entdeckt.
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© Flierl
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| Ergebnis |
| Nach Protesten des EinkaufsNetzes hat die Firma Kattus
zugesichert, künftig auf Gentechnik im Essen zu verzichten. Wir
forden eine neue Debatte über die Lebensmittelqualität.
Gutes Essen muss gut für Verbraucher, Landwirte und Natur sein. |

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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
20.12.2003
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