"Los Genos" - Gentechnik-Wochen bei McDonald's
Hintergrund
Am 20.7.2000 beteiligten wir uns an der bundesweiten Greenpeace-Kampagne
gegen gentechnisch verändertes Tierfutter. Daher führten wir bei McDonald's
in der Stuttgarter Königstraße eine Aktion durch. Lesen Sie hierzu auch
unsere Presseerklärung.
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| Aktion bei McDonald's in Stuttgart |
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Am Donnerstag, 20.7.00, stellten die Aktivisten in der Filiale
in der Königstraße zwei Transparente auf und verteilten Flugblätter
(download als PDF).
Ein gelbes Warndreieck mit der Aufschrift "Vorsicht Gentechnik"
warnte vor der Anwendung der Gentechnik in Lebensmitteln.
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Außerdem wurden die Leuchtanzeigen von uns mit Klebeschildern versehen,
um die Kunden von McDonald's darauf hinzuweisen, dass das Hühnchenfleisch
in "Chicken McNuggets" und "McChicken Burger" von Tieren stammt,
die mit gentechnisch verändertem Soja-Futter gefüttert wurden.
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Die Presse war an unseren Informationen interessiert (linkes Bild).
Der Filialleiter (rechtes Bild, Mitte) jedoch weigerte sich, eine
Stellungnahme abzugeben. Seinen Angestellten erteilte er Redeverbot.
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Auch außerhalb der Filiale informierten wir die Kunden und
Passanten über gentechnisch verändertes Tierfutter.
Die Diskussionen waren teilweise schwierig, weil das Thema "gentechnisch
verändertes Tierfutter" bislang in der Bevölkerung
nicht als Problem bekannt ist.
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| Ergebnis |
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Der Filialleiter verwies uns nach 15 Minuten des Ladens, daher
setzten wir unseren Protest außerhalb der McDonald's-Filiale
auf der Königstraße fort. Die Stuttgarter
Zeitung, der Südkurier, die
Ludwigsburger Kreiszeitung, die Deutsche
Presseagentur berichteten über unsere Aktion. Auch das
Stadtradio 107,7 brachte einen Bericht
(RealAudio, 1:55 Minuten, 2 kB/s). Wenn Sie den RealPlayer 8
(download für Windows
95/98; 9,8 MB) installiert haben, können sie sich den Radiobericht
online anhören.
McDonald's gab Mitte November 2000 bekannt, dass die Hühnchen,
die die Fast-Food-Kette als "Chicken McNuggets" und als
"McChicken Burger" verkauft, ab 1. April 2001 kein
gentechnisch verändertes Futter mehr bekommen.
Der Konkurrent Burger King hatte diese Zusage bereits im Oktober
Greenpeace gegenüber geäußert und wird bereits ab
1.1.2001 auf Gentech-Futter verzichten.
Dies ist ein schöner Erfolg für die Verbraucher, für
die Umwelt und für Greenpeace.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
06.03.2002
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