Schluss mit Putenfleisch aus Massentierhaltung bei Rewe!
| Hintergrund |
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Putenfleisch, das Sie bislang im Supermarkt kaufen können,
stammt aus Massentierhaltung: Die Tiere fristen ihr Leben in dunklen,
zu engen Ställen. Ihr Futter enthält riesige Mengen Antibiotika
und zum Teil sogar Schmerzmittel, um die üblen Haltungsbedingungen
erträglich zu machen. Gentechnisch verändertes Futter
ist nicht die Ausnahme. Diese Zustände müssen sich ändern,
dafür will Greenpeace sorgen!
Daher führten wir am 09.03.2002 auf der Stuttgarter Königstraße
eine Infoaktion zum Thema Massentierhaltung durch. Lesen Sie dazu
auch unsere Presseerklärung.
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| Infoaktion |
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Auf Protestpostkarten konnten Passanten unterschreiben und von
der Handelskette "Rewe" fordern, dass diese kein Putenfleisch
mehr aus Massentierhaltung verkaufen solle.
Warum gerade Rewe? Der Rewe-Konkurrent Tengelmann war bereits im
Februar 2002 an Gesprächen mit Greenpeace über Putenfleisch
aus "extensiver Bodenhaltung" interessiert. Rewe gehört
neben Tengelmann zu den größten Handelsketten in Deutschland.
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Im Dezember hatten die beiden größten Putenproduzenten
Nölke und Heidemark Greenpeace gegenüber zugesichert,
ab Sommer 2002 auch Putenfleisch aus "extensiver Bodenhaltung"
anzubieten. Das bedeutet: Mehr Platz und Licht für die Puten,
keine Antibiotika, kein gentechnisch verändertes Futter.
Der Lebensmittelkonzern Unilever wird einen Teil seiner Marke "Du
darfst" auf Greenpeace-Druck hin mit Putenfleisch herstellen,
das aus extensiver Bodenhaltung stammt. Lesen Sie dazu auch den
Bericht Puten-Doping für Diät-Marke
"Du darfst".
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Da der Putenmarkt nun in Bewegung ist, muss Rewe als Abnehmer und
Weiterverkäufer jetzt auch handeln. Auf der Protestpostkarte
wurde Rewe aufgefordert, in Zukunft Putenfleisch aus "extensiver
Bodenhaltung" anzubieten.
Greenpeace akzeptiert die "extensive Bodenhaltung" als
unterstes Maß, ökologisch erzeugtes Putenfleisch ist
besser und sollte die erste Wahl bei Ihrem Einkauf sein.
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| Ergebnis |
| Nach nur fünf Stunden hatten wir fast 800 Unterschriften
gesammelt, die wir sofort an die Rewe-Zentrale in Köln schickten.
800 Unterschriften in dieser kurzen Zeit ist ein gutes Ergebnis und
zeigt, dass die Bevölkerung am Thema interessiert ist. Dies erlebten
wir bei der Infoaktion auch, da die Passanten uns regelrecht das Infomaterial
aus der Hand rissen :-) Die Stuttgarter Nachrichten
berichteten kurz über die Infoaktion. |

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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
15.03.2002
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