Leere Meere - leere Teller: Kaufen Sie Fisch mit Bio-Siegel!
| Hintergrund |
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Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) stehen
weltweit drei Viertel aller Fischarten an der Belastungsgrenze oder
sind überfischt. Dadurch droht eine der wichtigsten Nahrungsquellen
der Menschheit vernichtet zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass
Verbraucher auf Fischgerichte völlig verzichten müssen
- es kommt nur darauf an, den richtigen Fisch zu nehmen! Zum einen
kann man ökologisch unbedenkliche Fischarten kaufen,
wie Hering, Karpfen, Makrele und Seelachs (Köhler). Und zum
anderen findet man in Bioläden, aber auch in normalen Supermärkten,
immer häufiger Fisch aus Bio-Aquakultur.
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| Info-Aktion |
| Rechtzeitig vor den weihnachtlichen Festessen haben wir daher
am 11.12.2004 in der Stuttgarter Königstraße als Fischhändler
verkleidet für Bio-Fisch geworben.
Wir verteilten unter anderem unser neues Flugblatt "Leere
Meere - leere Teller" (PDF-Datei, 68 kB) mit einer Liste
von Beispielen, welche Fischprodukte aus Bio-Aquakultur man in Stuttgart
kaufen kann. Diese Liste finden Sie auch hier...
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© Hermes
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| "Rezepte gegen Überfischung" |
| Viel Interesse fanden auch die "Rezepte gegen
Überfischung", die uns die Stuttgarter Sterneköche
Vincent Klink und Bernhard Diers zur Verfügung
gestellt hatten. Um Verbraucher zu Umweltbewusstsein beim Fischkauf
anzuregen, hatten wir prominente Köche gebeten, mit ihrem Rezept
eine Alternative zum Raubbau an den Fischbeständen aufzuzeigen.
Für diese Fischrezepte durften sie jedoch nur Hering, Karpfen,
Makrele und Seelachs (Köhler) verwenden.
Die Rezepte von Vincent Klink und Bernhard Diers sowie zahlreiche
weitere "Rezepte gegen Überfischung" finden Sie hier...
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© Hermes
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| Was können Sie als Verbraucher tun? |
Als Kunde können Sie durch eine bewusste Auswahl
beim Fischkauf einen wichtigen Beitrag zur Schonung der weltweiten
Fischbestände leisten:
Fragen Sie Ihren Lebensmittelhändler, woher der Fisch stammt
und wie er gefangen wurde!
Kaufen Sie nur unbedenkliche Arten oder verlangen Sie Fisch aus Bio-Aquakultur! |
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| Ergebnis |
| Der Südwestrundfunk (SWR) schickte gleich zweimal Reporter
bei uns vorbei: Neben dem Südwest-Fernsehen (Foto rechts) berichtete
über unsere Info-Aktion auch das Hörfunk-Programm SWR
4 Baden-Württemberg (RealAudio-Datei, 2:33 min, 2 kB/s).
Wenn Sie den RealPlayer ab Version 8 installiert haben (Download
unter: http://www.real.com),
können Sie sich den Radio-Bericht online anhören.
Außerdem verteilten wir an Passanten 800 Flugblätter
"Leere Meere - leere Teller" samt Biofisch-Liste sowie
200 Verbraucherführer "Fisch & Facts".
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© Hermes
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| Download |
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Im Flugblatt "Leere
Meere - leere Teller" (PDF-Datei, 68 kB) finden Sie
eine Liste mit Beispielen, welche Fisch-Produkte aus Bio-Aquakultur
man in Stuttgart kaufen kann und wo man sie findet. |
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Auf der Überblicksseite zu unserem Projekt "Rezepte
gegen Überfischung" finden Sie Fischrezepte mit
ökologisch unbedenklichen Arten zum Herunterladen - darunter
auch Rezepte, die die prominenten Stuttgarter Sterneköche
Vincent Klink und Bernhard Diers exklusiv für uns geschrieben
haben. |
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Im Verbraucherführer
"Fisch&Facts" (PDF-Datei, 318 kB) können
Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht
als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal"
einzuordnen sind. |
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Auf der Rückseite
des Fischführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie Hintergrund-Informationen
zu den Themen "Kabeljaukrise", "Tiefsee-Fischerei"
und "Chemie im Fisch". |
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Unser Infoblatt "Die
Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei,
525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen
und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
15.11.2005
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