Stoppt die grausame und illegale Waljagd!
| Hintergrund |
| Ende Juli 2004 kam im italienischen Sorrento die Internationale
Walfang-Kommission (IWC) wieder zu ihrer Jahrestagung zusammen.
Auf der Konferenz versuchten einige Staaten (geführt von Island,
Norwegen und Japan) erneut durchzusetzen, dass das seit 1986 bestehende
weltweite Verbot der Waljagd aufgehoben wird. Island hatte erst
2003 die Jagd wieder aufgenommen - mit der Begründung, "wissenschaftlichen
Walfang" zu betreiben. 2003 töteten isländischen
Waljäger 38 Minkewale, 2004 waren es 25.
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| Unterschriften- und Foto-Aktion |
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Am 17.07.2004, also zwei Tage vor Beginn der IWC-Jahrestagung,
sammelten wir an einem Aktionsstand in der Stuttgarter Königstraße
erneut Unterschriften gegen die Waljagd.
Außerdem konnten Passanten ihrem Protest "ein Gesicht
geben", indem sie sich mit Tafeln mit der Aufschrift "Stoppt
die Waljagd! - Stop Killing Whales!" fotografieren ließen.
Diese Bilder finden Sie in unserer Foto-Galerie.
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© Rojahn
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| Whale-Watching statt Waljagd! |
| Die isländische Tourismus-Branche verdient durch so genanntes
Whale-Watching, also Boot-Safaris zur Walbeobachtung, rund acht
Millionen Euro im Jahr. Erjagtes Walfleisch ist dagegen so gut wie
wertlos, weil es in Island selbst kaum nachgefragt wird und das
Fleisch nicht exportiert werden darf.
Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung
"Stoppt die grausame und illegale Waljagd!".
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© Rojahn
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| Ergebnis |
| Bei unserer Unterschriften-Aktion
unterstützten 665 Menschen die Forderung nach einem sofortigen
Ende der Waljagd. Damit haben wir seit März insgesamt mehr
als 1.100 Unterschriften gesammelt und an die isländische Regierung
weitergeleitet.
Über 180 Passanten gaben außerdem ihrem Protest ein
Gesicht und ließen sich mit unseren "Stoppt die Waljagd!"-Tafeln
fotografieren. Alle Bilder finden sie in unserer Foto-Galerie.
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© Rojahn
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| Die Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Internationale
Walfang-Kommission (IWC) lehnte auf der diesjährigen Tagung
erneut die Forderung von Island, Norwegen und Japan ab, das seit
1986 geltende weltweite Verbot der Waljagd aufzuweichen. Die Walfangländer
hatten ein so genanntes "Walebewirtschaftungsschema" (RMS)
vorgeschlagen, durch das das Jagdverbot automatisch aufgehoben werden
sollte.
Das RMS wurde leider von den USA und einigen europäischen Staaten
unterstützt, die die Waljagd in den vergangenen Jahren immer
abgelehnt hatten. Dadurch ist die Mehrheit der Walfanggegner in
der IWC auf einen knappen Vorsprung zusammengeschrumpft. Es besteht
somit die Gefahr, dass das Waljagdverbot auf der nächsten IWC-Tagung
kommendes Jahr in Südkorea aufgehoben wird.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
11.06.2005
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